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Neubrandenburg: Autounfall zwischen BMW und VW

Zusammenstoß auf Landstraße wegen Ablenkung durch Handy und fehlendem Gurt endet mit Verletzungen und hohem Sachschaden

Foto: unsplash

Neubrandenburg (ost)

Etwa um 13:20 Uhr gestern kollidierten zwei Fahrzeuge auf der Straße zwischen Weitin und Wulkenzin. Nach Zeugenaussagen soll die 67-jährige Fahrerin eines BMW langsam von ihrer Fahrspur auf die Gegenfahrbahn gewechselt sein. Der Fahrer eines entgegenkommenden VW auf der anderen Spur sah dies zwar, konnte jedoch weder rechtzeitig ausweichen noch vollständig zum Stillstand kommen.

Die Fahrzeuge stießen seitlich vorne zusammen und mussten aufgrund von Totalschäden beide abgeschleppt werden. Sowohl die Fahrerin des BMW als auch der 52-jährige VW-Fahrer und die 62-jährige Beifahrerin wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden wird auf etwa 55.000 Euro geschätzt.

Laut den polizeilichen Erkenntnissen soll die Unfallverursacherin kurzzeitig durch ihr Handy abgelenkt gewesen sein. Der VW-Fahrer hingegen soll während des Unfalls nicht angeschnallt gewesen sein.

Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Strecke beträgt 70 km/h. Aus Sicht der Polizei hätte der Unfall viel schlimmer enden können, insbesondere für Insassen, die nicht angeschnallt sind. Daher erinnert die Polizei in diesem Zusammenhang daran, sowohl für die eigene Sicherheit als auch für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer beim Autofahren zu sorgen.

Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Es gab 1.228 schwere Unfälle mit nur Sachschaden, was 2,21% ausmacht. 334 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,6% entspricht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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