Zwei Fahrradfahrer müssen sich nach nächtlichen Touren mit Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr auseinandersetzen. Polizeibeamte bemerkten alkoholisierte Radfahrer ohne Beleuchtung.
Neubrandenburg: Betrunken auf zwei Rädern unterwegs

Neubrandenburg (ost)
Zwei Radfahrer wurden nach ihren nächtlichen Fahrten nun mit Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr konfrontiert. Beide Männer waren in beiden Fällen deutlich betrunken unterwegs.
Am Dienstagabend (11. August 2026) entdeckten Polizeibeamte bei Streifenfahrten in Burg Stargard zwei Radfahrer, die ohne Licht unterwegs waren. Einer der beiden ignorierte zunächst die Anhaltezeichen bei der folgenden Verkehrskontrolle. Die Beamten konnten den 41-Jährigen schließlich stoppen. Dabei bemerkten sie starken Alkoholgeruch. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,11 Promille. Der Mann wurde zunehmend aggressiv gegenüber den Beamten und soll sie schließlich beleidigt haben. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Eine Untersuchung wegen Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung wurde eingeleitet.
Nur wenige Stunden später, gegen 01:00 Uhr, fiel der Bundespolizei zwischen Küssow und Spornholz bei Neubrandenburg ein weiterer Radfahrer auf. Er fuhr in deutlichen Schlangenlinien und geriet schließlich in einen Graben. Die Einsatzkräfte mussten dem 38-Jährigen zunächst aufhelfen. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 1,59 Promille. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Mann wurde ebenfalls eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.
In beiden Fällen wurde auch die zuständige Fahrerlaubnisbehörde informiert. Beide Männer sind deutsche Staatsbürger.
Auch beim Radfahren gilt: Wer betrunken fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Und wer zu viel getrunken hat, sollte das Fahrrad lieber stehen lassen. Der Heimweg kann im Zweifelsfall auch zu Fuß bewältigt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 7758 im Jahr 2022 auf 7575 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 6598 auf 6573, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 5556 auf 5585 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1042 auf 988 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 im Jahr 2022 auf 875 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








