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Neubrandenburg: Bombenentschärfung in Rechlin

Am Mittwoch, 10. Dezember 2025, werden Bomben in Rechlin entschärft. Anwohner müssen Evakuierungsbereich bis 08.00 Uhr verlassen.

Bild: Lageplan Evakuierungszone
Foto: Presseportal.de

Rechlin (ost)

Am Mittwoch, den 10. Dezember 2025, werden zahlreiche Polizeikräfte zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt Röbel die Sicherheitsmaßnahmen für die Entschärfung der drei Bombenblindgänger in Rechlin durchführen. Die Leitung des Polizeieinsatzes liegt beim Chef des Röbeler Polizeireviers.

Zu Beginn der Woche hat das Ordnungsamt wichtige Informationen für die Bevölkerung bezüglich der Maßnahmen und des Evakuierungsbereichs bekannt gegeben. Der Evakuierungsradius beträgt etwa einen Kilometer um die Fundorte der Blindgänger (siehe Karte im Anhang). Innerhalb dieses Bereichs dürfen sich während der Vorbereitungs- und Entschärfungsarbeiten keine Personen aufhalten. Dies gilt für alle Wohn- und Geschäftsräume, Ferienwohnungen, Boote, Bootshäuser, Steganlagen und andere Plätze. Alle Fenster in diesem Bereich sollten mit der Kippfunktion geöffnet sein.

Bis spätestens 08.00 Uhr am 10. Dezember muss jeder den Evakuierungsbereich verlassen haben. Personen, die keine Unterkunft während der Evakuierung haben, können die Notunterkunft in der Turnhalle der Regionalschule Rechlin, Neuer Markt 28, nutzen. Bei Bedarf an Hilfe beim Verlassen der Wohnung bitte vorab beim Ordnungsamt Röbel unter folgender Nummer melden: 039931 / 80254

Während der Entschärfung werden alle Zufahrtswege zu den Bombenfundorten, einschließlich der Wasserwege, gesperrt sein. Auch die Kreisstraße MSE 18 zwischen Rechlin Nord und Boeker Mühle ist von den Sperrungen betroffen.

Vor der geplanten Entschärfung werden Polizei und Ordnungsamt den Evakuierungsbereich überprüfen und den Verkehr regeln, um die Einschränkungen und Gefahren für Personen so gering wie möglich zu halten.

Es wird erwartet, dass die Bomben entschärft werden. Falls dies komplizierter ist als gedacht oder eine Sprengung notwendig ist, könnte sich die Evakuierungszeit verlängern. Der Evakuierungsradius wurde bereits so gewählt, dass er auch im Falle einer Sprengung gilt.

Das Ende der Evakuierung kann nicht im Voraus festgelegt werden. Wichtige Dokumente, Gegenstände und Haustiere sollten daher unbedingt mitgenommen werden.

Informationen über das Ende der Maßnahmen werden über verschiedene Kanäle, einschließlich Pressemitteilungen der Polizei und des Ordnungsamts sowie über die Warn-App NINA, verbreitet.

Journalisten, die die Maßnahmen in Rechlin begleiten möchten, müssen sich bis Montag, den 08.12.2025, 12.00 Uhr, bei der Pressestelle der Polizeiinspektion Neubrandenburg telefonisch oder per E-Mail anmelden. Nach der Anmeldung erhalten sie Informationen zum Treffpunkt (Ort und Zeit). Auch eventuelle Fragen zur medialen Begleitung können auf diesem Weg geklärt werden.

Quelle: Presseportal

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