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Neubrandenburg: Diebstahl von Mofa führt zu Polizeieinsätzen

Ein 15-Jähriger wurde angegriffen, als ein Mann sein Mofa stehlen wollte. Die Polizei konnte den Dieb später festnehmen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am 31.10. kurz nach Mitternacht begann die Geschichte. Ein Jugendlicher im Alter von 15 Jahren saß auf einem schwarzen Mofa in der Nähe der Löwenvilla, bewegte es jedoch nicht. Plötzlich näherten sich drei Männer, von denen einer das Mofa fahren wollte. Der Jugendliche lehnte ab. Der Mann griff ihn an, schnappte sich das Mofa und fuhr davon. Die Polizei nahm den Vorfall auf und erhielt direkt vor Ort einige Hinweise auf den Dieb und den Angreifer.

Einige Stunden später sahen Beamte mittags während einer Streifenfahrt einen Mann auf einem Mofa in der Wilhelm-Külz-Straße. Sowohl der Mann als auch das Mofa entsprachen der Beschreibung des nächtlichen Diebstahls. Der Mofa-Fahrer versuchte zu fliehen, die Beamten verfolgten ihn im Streifenwagen und zu Fuß durch mehrere Straßen, bis sie den Fahrer schließlich stellten. Der 27-Jährige war bereits mehrfach polizeibekannt und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.

Etwa zwei Stunden später war der rechtmäßige Besitzer des Mofas praktisch schneller als erlaubt: Der 17-Jährige war mit einigen Freunden in der Clara-Zetkin-Straße unterwegs, darunter auch mit dem 15-jährigen Opfer des nächtlichen Diebstahls. Möglicherweise erkannten sie den jungen Mann als Dieb wieder. Der 27-Jährige floh erneut und griff dabei um sich. Die anderen schlugen zurück. Es gab zwei Leichtverletzte.

Während der Aufnahme der Anzeigen klärte sich dann alles auf und der Mofa-Besitzer erfuhr, dass die Polizei den Dieb kurz zuvor gefasst hatte und das Mofa wieder zurück war.

Damit endeten die Einsätze in Bezug auf das Mofa.

Alle Beteiligten sind Deutsche.

Quelle: Presseportal

nf24