Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma meldete einen Einbruch in Neubrandenburg. Zwei alkoholisierte Männer wurden mit gestohlenen Keksen und Alkohol gestellt.
Neubrandenburg: Einbruch im Supermarkt

Neubrandenburg (ost)
Am 27.12.2024 um 21:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in einem Supermarkt in einem Einkaufszentrum in der Max-Adrion-Straße in Neubrandenburg eingebrochen wurde. Die Eingangstür des Geschäfts wurde gewaltsam geöffnet. Anfangs war unklar, ob sich noch Einbrecher im Laden befanden, weshalb schließlich drei Polizeiwagen im Einsatz waren. Beim Betreten des Supermarktes wurden keine Personen, jedoch zahlreiche zerbrochene Glasflaschen entdeckt. Kurz bevor der Einbruch festgestellt wurde, sah ein Mitarbeiter zwei Männer aus Richtung des Supermarktes kommen, die sich zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes vor dem Eingang des Einkaufszentrums befanden. Diese Männer waren beide 26 Jahre alt und deutsch. Bei einer Durchsuchung fand die Polizei bei ihnen mehrere Flaschen Alkohol und Packungen Kekse, die vermutlich mit dem Diebstahl in Verbindung standen. Außerdem wurde bei einem der Männer eine Schreckschusswaffe gefunden und beschlagnahmt. Beide Männer schienen stark betrunken zu sein, was durch einen Alkoholtest bestätigt wurde. Einer hatte einen Wert von 1,9 Promille, der andere einen Wert von 2,6 Promille.
Aufgrund der Spuren wurde der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hinzugezogen.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 500,00 Euro. Der genaue Wert des gestohlenen Eigentums konnte zum Zeitpunkt der Anzeige noch nicht festgestellt werden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








