Unbekannte Täter drangen gewaltsam in Wasserwerk ein, keine Diebstähle gemeldet. Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Neubrandenburg: Einbruch in Wasserwerk

Waren (Müritz) (ost)
Gestern Morgen meldeten Mitarbeiter der Polizei in Waren einen Einbruch in das Wasserwerk im Ortsteil Warenshof, Platz des Friedens. Der oder die Täter, die bisher unbekannt sind, drangen gewaltsam in das Gebäude ein. Die Polizei sicherte den Tatort vorübergehend, bis die Ermittler am Einsatzort eintrafen. Es wurde bisher nichts gestohlen. Nach der Überprüfung der technischen Anlagen durch die Polizei und Experten der Wasserwerke wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Unterstützung aus der Bevölkerung: Wer am Montagabend oder in der Nacht zum Dienstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts gesehen hat oder sonstige hilfreiche Hinweise hat, wird gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Waren unter 03991 / 1760 oder schriftlich an die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu wenden.
Die Bundeswehr, die die angrenzende Müritz-Kaserne nutzt, wurde von der Polizei über den Einbruch in das Wasserwerk Warenshof informiert. Es wurde sofort eine Überprüfung des Zauns und der Gebäude auf dem Bundeswehrgelände durchgeführt. Es gab keine Anzeichen für einen unbefugten Zutritt zum Kasernengelände. Es gibt keine Hinweise darauf, dass der Einbruch in das Wasserwerk Warenshof mit der Bundeswehr in Verbindung steht.
Bei sensiblen Anlagen werden die Ermittlungen grundsätzlich von der zuständigen Kriminalpolizeiinspektion geführt – in diesem Fall in Neubrandenburg.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle gemeldet, wovon 218 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 216 Verdächtige, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 890, wobei nur 213 davon aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, wobei 193 männliche und 38 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








