Unbekannte Täter drangen gewaltsam in Zulassungsstelle ein, stahlen offizielle Dokumente und verursachten Schaden von über 4.000 Euro.
Neubrandenburg: Einbruch Zulassungsstelle Neustrelitz

Neustrelitz (ost)
Am Vormittag des 04.11.2024 wurde der Polizei in Neustrelitz ein Einbruch in die Zulassungsstelle des Landkreises in der Woldegker Chaussee gemeldet.
Nach aktuellen Informationen versuchten die bisher unbekannten Täter erfolglos, durch Manipulation an der Eingangstür in das Gebäude des Landkreises einzudringen. Durch gewaltsames Öffnen eines Fensters gelangten sie schließlich in die Räumlichkeiten der Zulassungsstelle. Dort wurden mehrere Schränke geöffnet und durchsucht vorgefunden. Zudem wurden offizielle Dokumente aus einem Tresor gestohlen. Der entstandene Schaden wird auf über 4.000 Euro geschätzt.
Aufgrund der Spuren kam der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg zum Einsatz.
Der Zeitraum der Tat wird auf das letzte Wochenende vom Nachmittag des 01.11.2024 bis zum Morgen des 04.11.2024 eingegrenzt.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Hinweise zum Einbruch in der Woldegker Chaussee in Neustrelitz am vergangenen Wochenende hat, wird gebeten, sich bei der Polizei in Neustrelitz unter der 03981-2580 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, wovon 218 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 216, darunter 190 Männer und 26 Frauen. 30 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 890, wobei nur 213 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 231, davon waren 193 männlich und 38 weiblich. 42 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 805 | 890 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 218 | 213 |
| Anzahl der Verdächtigen | 216 | 231 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 190 | 193 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 26 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 30 | 42 |
Quelle: Bundeskriminalamt








