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Neubrandenburg: Exhibitionist ermittelt

Ein mutmaßlicher Exhibitionist wurde von einem Zeugen in den Wallanlagen entdeckt und von der Polizei identifiziert. Die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung führt die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am Samstagabend wurde von Polizeibeamten im Bereich der Wallanlagen ein vermeintlicher Exhibitionist entdeckt. Vorher war ein 33-jähriger Deutscher gegen 21:10 Uhr in den Wallanlagen unterwegs. Dort sah er den Mann in der Nähe des Fangelturms, der sein Glied manipulierte, während seine Hose heruntergelassen war. Der Zeuge sprach ihn an und bat ihn, damit aufzuhören. Der Verdächtige ignorierte dies und griff den Zeugen unsittlich an.

Das Opfer lief unverzüglich vom Fangelturm zum nahegelegenen Polizeirevier und gab eine ausführliche Beschreibung des Mannes ab. Zwei Beamte machten sich sofort zu Fuß auf den Weg zum Tatort und konnten den Verdächtigen zweifelsfrei als die Person identifizieren, die zuvor vom Zeugen beschrieben wurde.

Der 63-jährige Bosnier ist bereits mehrmals mit seinem Rollator beim öffentlichen Exhibitionismus in den Wallanlagen aufgefallen. Erst letzte Woche belästigte er abends eine 23-jährige Deutsche durch sein Verhalten. Sie erstattete einen Tag später Anzeige bei der Polizei und gab eine Beschreibung des Täters ab.

Die weiteren Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Exhibitionismus werden von der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg durchgeführt.

In diesem Zusammenhang hat die Polizei noch folgende Bitte: Sollte jemand einen Exhibitionisten sehen oder direkt belästigt werden, sollte er möglichst sofort die Polizei rufen oder wie im Fall vom Samstag zur nächsten Dienststelle gehen. Eine schnelle Benachrichtigung erhöht die Wahrscheinlichkeit, den Täter festzunehmen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 gab es 39 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 nur noch 23 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der Fälle zurückging, blieb die Anzahl der gelösten Fälle konstant bei 23. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Davon waren 23 männlich, 3 weiblich und 5 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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