Bundespolizei und Landespolizei nehmen 29-jährigen Deutschen mit 1,5 Kilogramm Cannabisblüten fest.
Neubrandenburg: Festnahme nach Betäubungsmittel Fund im Zug

Neustrelitz, Neubrandenburg, (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von Bundespolizei und Landespolizei
Am Samstagnachmittag (07.02.26) gegen 15:30 Uhr entdeckten Bundespolizisten im Regionalzug von Neustrelitz nach Neubrandenburg einen Passagier, der etwa 1,5 Kilogramm Cannabisblüten in seinem Rucksack hatte.
Die Bundespolizisten trafen im Zugabteil auf einen 29-jährigen Deutschen, den sie einer polizeilichen Kontrolle unterzogen. Während der Befragung schien der Mann sehr nervös auf die Beamten zu wirken. Die Identitätsüberprüfung ergab, dass er bereits wegen Drogenvergehen polizeibekannt war. Auf Nachfrage gab der Mann an, keine Drogen bei sich zu haben. Sein nervöses Verhalten wurde jedoch durch die Durchsuchung seines Reisegepäcks erklärt. In dem Rucksack des Neustrelitzers fanden die Bundespolizisten mehrere Pakete mit Cannabisblüten insgesamt etwa 1,5 Kilogramm schwer.
Der Mann wurde vor Ort festgenommen und dann zur weiteren polizeilichen Bearbeitung zur Bundespolizeiwache Neubrandenburg gebracht. Von dort aus wurde der Fall direkt an die zuständige Landespolizei übergeben, die den Mann samt der Drogen kurz darauf übernahm.
Nach Zustimmung der Justizbehörden konnten bei einer Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen weitere Drogen und Bargeld sichergestellt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen den 29-Jährigen wegen des Verdachts des Drogenhandels.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 6598, wobei 5556 männliche und 1042 weibliche Verdächtige waren. 713 Verdächtige waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, darunter 5585 Männer und 988 Frauen. 875 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








