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Neubrandenburg: Gestohlene Kennzeichen und Co.

In Neubrandenburg: Polizeieinsatz wegen Diebstahl von Autoteilen und gestohlenen Kennzeichen. Verdächtige Personen festgenommen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Zweimal waren heute in den frühen Morgenstunden Kräfte des Reviers Neubrandenburg wegen Diebstählen von Autoteilen im Einsatz.

Ein Auto mit polnischem Kennzeichen fiel gegen 01:00 Uhr in der Nähe von Küssow auf. Die Polizei versuchte, das Fahrzeug anzuhalten. Das Auto fuhr weiter, die Polizei verfolgte es und umstellte die Insassen, als sie versuchten, in entgegengesetzter Richtung zu flüchten. Der Fahrer wurde nach einem ersten Schnelltest mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehend festgestellt und hatte keinen Führerschein.

Im Fahrzeug wurden verschiedene Werkzeuge für Autoteildiebstähle sowie zum Aufbrechen von Autos gefunden. Ebenso wurden mehrere Kennzeichensets und Papiere von Fahrzeugen gefunden, die teilweise als gestohlen gemeldet waren. Alle verdächtigen Gegenstände wurden beschlagnahmt. Da keiner der drei Insassen einen Führerschein hatte, wurde auch der Autoschlüssel von der Polizei sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden alle drei Männer nachts aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen die drei polnischen Insassen im Alter von 28 bis 37 Jahren wird wegen des Verdachts des Diebstahls ermittelt, zusätzlich wird gegen den Fahrer wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter Einfluss von Betäubungsmitteln ermittelt.

Kurze Zeit später gegen 03:30 Uhr eilte ein Streifenwagen zum Juri-Gagarin-Ring. Dort wurden mehrere auffällige Personen gemeldet. Die Beamten trafen auf zwei Jugendliche (ein Mädchen und ein Junge), die etwa 20 gestohlene Kennzeichen umliegender Autos bei sich hatten. Die Kennzeichen wurden sichergestellt und den Eigentümern zugeordnet. Die deutschen Jugendlichen wurden zu ihren Betreuungspersonen zurückgebracht. Gegen sie wird wegen Diebstahls von der Kripo ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle in Mecklenburg-Vorpommern. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% der Gesamtzahl entspricht. In Ortslagen innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Die Anzahl der Getöteten betrug 57, Schwerverletzte 1.105 und Leichtverletzte 5.095.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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