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Neubrandenburg: Gewalt gegen Kind in Kranichstraße

Ein Mann beobachtet Jugendliche, die auf Kind eintreten. Polizei stellt Tatverdächtige und ermittelt Motiv für Attacke.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am Freitagabend gegen 22.40 Uhr beobachtete ein Mann in der Kranichstraße, wie mehrere Jugendliche auf der Straße auf ein Kind eintraten. Er alarmierte die Polizei. Die Beamten entdeckten einen Zwölfjährigen, der an verschiedenen Stellen seines Körpers verletzt war – vermutlich durch Schläge und Tritte.

Bei der Suche im direkten Umfeld des Tatorts wurde zunächst ein Verdächtiger festgenommen, zwei weitere konnten identifiziert werden.

Das Opfer stammt aus der Ukraine, die drei Verdächtigen – Jungen im Alter zwischen zwölf und 15 Jahren – sind Deutsche. Das Opfer wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, um Anzeigen aufzunehmen. Das Motiv für den Angriff und wer welche Handlungen verursacht hat, sind Fragen, die die laufenden Untersuchungen klären müssen.

Nur kurz nach dem Vorfall mit dem Jungen in der Kranichstraße wurde berichtet, dass die verdächtigen Kinder und Jugendlichen auch mehrere Scheiben einer Kinder- und Jugendeinrichtung in der Kranichstraße mit Steinen beschädigt haben sollen. Auch hier war die Polizei vor Ort.

Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden von der Kriminalpolizei Neubrandenburg übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 23 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Anzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, nämlich 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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