Eine Auseinandersetzung in einer Wohnung eskalierte, ein Schlagstock wurde verwendet. Die Beteiligten wurden verletzt und alkoholisiert festgehalten.
Neubrandenburg: Gewalttat im Reitbahnviertel

Neubrandenburg (ost)
Am 04.12.2024 um Mitternacht wurde eine aktuelle Körperverletzung über den Notruf der Polizei im Reitbahnviertel in Neubrandenburg gemeldet. Sofort begaben sich Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und des Polizeireviers Friedland in die Traberallee und konnten mehrere Personen auf dem Bürgersteig vor einem Treppenaufgang feststellen.
Zuvor waren die sechs Personen gemeinsam in einer Wohnung in der Traberallee. Nach bisherigen Informationen kam es zwischen einem 43-jährigen und einem 21-jährigen Deutschen zu einer verbalen Auseinandersetzung, die zu eskalieren drohte. Daher verließen die beiden Personen zusammen mit einem 36-jährigen deutschen Mann die Wohnung. Dort kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 21-Jährige laut ersten Angaben einen Schlagstock benutzt haben soll. Der 36-jährige musste die Situation beruhigen und die Parteien trennen. Der 21-jährige Verdächtige wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Der 21-jährige Verdächtige hatte einen Atemalkoholwert von 1,17 Promille und der 43-Jährige einen Wert von 1,72 Promille.
Beide Männer waren verletzt und wurden von einem Rettungswagen behandelt. Der 43-Jährige wurde mit Kopf- und Handverletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg kam zur Spurensicherung am Tatort zum Einsatz. Der Schlagstock wurde vor Ort gefunden und sichergestellt.
Zum Motiv der Tat und den Beziehungen der Streitenden liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Quelle: Presseportal








