Einsatzkräfte kontrollieren Fahrzeugführer in Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 600 Fahrzeuge wurden bereits kontrolliert. Polizei plant weitere Kontrollen.
Neubrandenburg: Kontrollen im Rahmen von „Fahren. Ankommen. LEBEN!“

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Seit dem 1. Dezember 2024 führen Polizeibeamte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Rahmen der Verkehrskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ Kontrollen von Fahrzeugführern in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch, mit dem aktuellen Fokus auf Alkohol, Drogen und Medikamente im Straßenverkehr.
Zum Beginn der Kontrollen am vergangenen Freitag (06.12.2024) wurden im Bereich der beiden Präsidien landesweit insgesamt über 600 Fahrzeuge überprüft. Bei der Großkontrolle auf der BAB 20 und weiteren landesweiten Kontrollen waren mehr als 80 Polizeibeamte im Einsatz.
Insgesamt wurden sechs Verstöße wegen Alkohol am Steuer und 17 Drogenverstöße festgestellt. Darüber hinaus wurden 41 weitere Verstöße dokumentiert, darunter Vorfahrtsverletzungen und die Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt.
In den kommenden Wochen wird die Polizei die Kontrollen unter den genannten Schwerpunkten weiter intensivieren.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle erfasst, von denen 7575 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6573 Verdächtige, darunter 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








