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Neubrandenburg: Mann mit Softair-Waffe im Zug gestellt

Die Bundespolizei reagierte sofort auf den Hinweis einer Zeugin und klärte die gefährliche Situation im Reisezug von Stralsund nach Demmin. Der 22-jährige Deutsche wurde festgenommen und die Fahrt konnte fortgesetzt werden.

Foto: Depositphotos

Stralsund, Demmin (ost)

Am Samstagabend (09.11.2024) wurde die Bundespolizei über einen Vorfall mit einem Mann, der einen Gegenstand ähnlich einer Pistole im Zug von Stralsund nach Demmin hatte, informiert. Durch ein schnelles Eingreifen gemeinsam mit der Landespolizei konnte die gefährliche Situation gelöst werden. Es gab weder Verletzte noch Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

Eine Augenzeugin alarmierte die Polizei über den Notruf, dass ein Mann am Hauptbahnhof Stralsund in einen Zug gestiegen sei und dabei eine Pistole in der Hand hielt, die er kurz darauf geladen hat. Die Frau verließ erschrocken den Zug, der kurz darauf in Richtung Demmin abfuhr. Anschließend informierte sie die Polizei telefonisch.

Sofort wurden Einsatzkräfte der Landes- und Bundespolizei mobilisiert. Um 19:50 Uhr konnte der Mann am Bahnhof Demmin festgenommen werden. Bei ihm wurde eine geladene Softair-Waffe gefunden, die er in seinem Hosenbund trug. Der 22-jährige Deutsche wurde festgenommen und zum Polizeihauptrevier Demmin gebracht.

Der Regionalexpress konnte seine Fahrt fortsetzen. Ersten Ermittlungen zufolge hat der Mann, der in Neubrandenburg lebt, mehrmals auf Sitze im Zugabteil geschossen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, natürlich ohne Waffe. Er wird für sein Verhalten zur Rechenschaft gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 1.228 Fälle (2,21%). 334 Unfälle (0,6%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199 (88,42%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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