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Neubrandenburg: Polizei ermittelt wegen Frauenleiche

Verdächtiger 37-jähriger Deutscher wegen Totschlag angeklagt. Vorfall nach aggressivem Verhalten und hohem Alkoholpegel des Mannes.

Foto: Depositphotos

Neustrelitz (ost)

Nachdem eine Frauenleiche entdeckt wurde (Erstmeldung s. unten), hat sich der Verdacht gegen einen 37-jährigen Deutschen aufgrund von Spuren- und Ermittlungsarbeit erhärtet. Er ist mehrfach polizeibekannt. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die mögliche Unterbringung des Mannes.

Kurz vor dem Auffinden der Leiche gestern waren Polizeibeamte in Neustrelitz bereits mit dem 37-Jährigen beschäftigt: Er verhielt sich gegenüber Passanten verbal und körperlich aggressiv. Zu diesem Zeitpunkt hatte er einen Alkoholgehalt von 1,56 Promille beim Pusten.

Nachdem die Beamten die Situation beruhigt hatten, sollte er aufgrund seines psychischen Zustands eigentlich ins Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Gleichzeitig ergab sich der Tatverdacht nach dem Fund der Leiche gegen ihn.

Weitere Einzelheiten werden aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht veröffentlicht.

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Erstmeldung – Kriminalpolizei ermittelt wegen Frauenleiche

In Neustrelitz fanden Polizeibeamte gestern Abend gegen 19:25 Uhr die Leiche einer Frau in ihrer Wohnung. Die 63-jährige Deutsche wies mehrere schwere Verletzungen auf, die auf einen Angriff hindeuteten. Details dazu werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit noch nicht bekannt gegeben. Ermittler der Kriminalpolizei sind gemeinsam mit der Spurensicherung weiterhin im Einsatz.

Die Polizeibeamten waren gestern zu dem Mehrfamilienhaus gefahren, weil sie dort ein in Neubrandenburg gestohlenes Fahrrad vermuteten. Während sie dies überprüfen wollten, entdeckten sie die Frau durch ein Fenster.

Ein tatverdächtiger Deutscher, der die Frau nach derzeitigem Kenntnisstand zumindest kannte, befindet sich in Polizeigewahrsam, nachdem sich im Laufe des Abends ein Tatverdacht gegen ihn erhärtet hatte.

Zeugen, die gestern am späten Nachmittag oder frühen Abend im Bereich der Wohnhäuser in der Straße Sandberg in Neustrelitz Beobachtungen gemacht oder Verdächtiges gehört haben, werden gebeten, sich umgehend an die Einsatzleitstelle unter 0395/5582 2224 zu wenden.

Es wird weiter berichtet.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle von Mord registriert, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 39, wobei 36 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24