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Neubrandenburg: Polizei stellt Mann zügig nach ausländerfeindlichen Beleidigungen

Ein Mann bedrohte und beleidigte einen 15-Jährigen in Neubrandenburg ausländerfeindlich. Die Polizei konnte den Verdächtigen dank eines aufmerksamen Lehrers schnell stellen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Heute Mittag um 13.40 Uhr hat ein Mann in Neubrandenburg in der Südstadt einen 15-jährigen Jugendlichen ausländerfeindlich bedroht und beleidigt. Der Verdächtige, 30 Jahre alt, stand mit einem Freund vor einem Supermarkt in der Neustrelitzer Straße/Ecke Geschwister-Scholl-Straße. Der 15-jährige Deutsch-Syrer kam mit einigen Mitschülern aus dem Markt. Der 30-Jährige soll zuerst einen allgemeinen Kommentar in Richtung des Jugendlichen gemacht haben.

Während er ihn dann mit ausländerfeindlichen Äußerungen bedrohte und beleidigte, zog er ein kleines Wurfbeil heraus und zeigte es. Danach gingen der Verdächtige und sein Freund weg. Die Schüler informierten einen ihrer Lehrer, der wiederum die Polizei rief. Der 39-jährige Lehrer entschied sich, dem Verdächtigen zu folgen. Während des Telefonats mit der Einsatzleitstelle behielt er den Verdächtigen im Blick, so dass einer der Streifenwagen direkt zu seinem Standort geführt werden konnte.

Der Beschuldigte soll in der Zwischenzeit das Beil in den Gätenbach geworfen haben, wie mehrere Zeugen den Polizisten erzählten. Dort konnte das Wurfbeil gefunden und sichergestellt werden. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort kooperierte der Verdächtige und bestätigte, den Schüler entsprechend der Vorwürfe beleidigt zu haben. Die Beamten nahmen Anzeige gegen den bereits mehrfach polizeibekannten Mann wegen Bedrohung und Beleidigung auf.

Streifenwagen aus Neubrandenburg und Friedland wurden eingesetzt. Vor Ort wurden mehrere Zeugenaussagen aufgenommen.

Der Verdächtige ist deutscher Staatsbürger.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Mordfälle auf 23, alle Fälle wurden gelöst. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigen insgesamt 55.641 Unfälle. Davon haben 4.880 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, belaufen sich auf 334 Fälle, was 0,6% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machen den Großteil aus, nämlich 49.199 Fälle (88,42%). Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 3.500 Unfälle innerorts (6,29%), 2.320 Unfälle außerorts (4,17%) und 437 Unfälle auf Autobahnen (0,79%). Insgesamt gab es 57 Todesfälle, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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