Ein 36-jähriger Ukrainer wurde angegriffen, als er seinen Krankenfahrstuhl nicht richtig bediente. Die Tatverdächtigen sind auf der Flucht.
Neubrandenburg: Polizei sucht Zeugen

Neubrandenburg (ost)
Am Mittwochabend um 18:35 Uhr fuhr ein 36-jähriger Ukrainer auf seinem elektrischen Krankenfahrstuhl auf dem Bürgersteig von der Traberallee in Richtung „An der Rennbahn“.
Ein Mann und eine Frau mit einem Hund kamen auf ihn zu. Da der 36-Jährige den Krankenfahrstuhl nicht richtig bediente, kam es zu einer Begegnung mit dem Hund. Der Hundebesitzer soll den Mann sofort angeschrien und in ein Gebüsch gestoßen haben. Als der Angegriffene sich verteidigen wollte und den Verdächtigen berührte, soll dieser auf den Ukrainer eingeschlagen haben. Die Frau, die mit dem Mann und dem Hund unterwegs war, soll zusätzlich auf den Mann getreten haben. Danach rannten beide Verdächtige mit ihrem Hund weg. Sie sollen auch eine Musikbox des Opfers im Wert von etwa 100 Euro gestohlen haben.
Der Angegriffene wurde leicht verletzt. Ein Rettungswagen kam vor Ort, aber der Geschädigte lehnte eine Mitnahme ins Krankenhaus ab.
Basierend auf den Aussagen des Opfers und anderer Zeugen können die beiden Verdächtigen wie folgt beschrieben werden: Der verdächtige Mann ist auffällig groß – etwa 1,90 Meter -, schlank und hat kurze graue Haare – fast eine Glatze. Er wird auf etwa 40 Jahre geschätzt und soll einen schwarzen Mantel getragen haben. Die verdächtige Frau wird als etwa 30 Jahre alt beschrieben, etwa 1,70 Meter groß. Sie soll ein rundes Gesicht, lange schwarze Haare, ungepflegt aussehend und dunkel gekleidet haben. Die beiden Verdächtigen sind mit dem Hund, den die Zeugen als großen „Kampfhund“ beschreiben, in Richtung Hufeisenstraße weggelaufen.
Zeugen, die weitere Informationen zum Vorfall oder zu den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden: telefonisch unter 0395 / 55825224 oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de
Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die beiden Verdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls.
Quelle: Presseportal








