Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Neubrandenburg: Raubüberfall im Vogelviertel

Eine 67-jährige Frau wurde in Neubrandenburg überfallen. Der Täter floh mit einer Handtasche im Wert von etwa 130 Euro. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Um etwa 08.55 Uhr wurde eine 67-jährige Frau in der Fasanenstraße/Ecke Einmündung zur Heinrich-Heine-Straße in Neubrandenburg angegriffen. Der Täter hat die Frau von hinten überrascht, indem er ihre Handtasche wegriss, und dann geflohen. Der Wert des Diebstahls beträgt ungefähr 130 Euro. Die Frau brauchte vor Ort keine ärztliche Versorgung.

Der Täter soll dunkel gekleidet gewesen sein, nur ein roter Schal sei besonders auffällig gewesen. Es gibt derzeit keine weiteren Hinweise zum Aussehen des Täters.

Trotz einer sofortigen Fahndung der Polizei im Umkreis des Tatorts wurde kein Verdächtiger gefunden. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Überfall beobachtet haben oder Informationen zum Täter oder möglicherweise zur Täterin haben, sich zu melden. Hinweise können an die Polizei Neubrandenburg unter 0395 / 55825224 gerichtet werden.

Es wird geprüft, ob es einen Zusammenhang zu einem Raub in der Adlerstraße am 17.11. gibt.

Das Opfer ist Deutsche.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Räuberierate in Mecklenburg-Vorpommern stieg zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle von Raubüberfällen gemeldet, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 475 auf 600, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden nur noch 23 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an gemeldeten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24