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Neubrandenburg: Raubüberfall in Wettbüro

Täter gefasst, Beute und Tatwaffe sichergestellt. Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung dauern an.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Am Donnerstagabend um 23:00 Uhr wurde über den Notruf ein Raub in einem Wettbüro im Juri-Gagarin-Ring in Neubrandenburg gemeldet. Ein vermummter Täter soll Angestellte mit einem Messer bedroht und Bargeld gefordert haben. Der Täter flüchtete schließlich mit mehreren tausend Euro, die er erpresst hatte.

Durch eine detaillierte Beschreibung der Person und die Ermittlungen der örtlichen Polizei erhärtete sich der Verdacht gegen eine spezifische Person. Aufgrund von Hinweisen auf den möglichen Aufenthaltsort des Gesuchten fuhren die Beamten in die Oststadt. Dort trafen sie in einer Wohnung auf den gesuchten 25-jährigen Russen. Er wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Bearbeitung zur Wache gebracht, wo sich der polizeibekannte Mann derzeit in einer Gewahrsamszelle befindet. Sowohl die Beute als auch das mutmaßlich für den Raub benutzte Messer konnten sichergestellt werden.

Die Ermittlungen wegen des räuberischen Überfalls dauern an. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 657 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 484. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 475 auf 600, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 556 männliche Verdächtige im Vergleich zu 44 weiblichen Verdächtigen und 189 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 540 657
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 484
Anzahl der Verdächtigen 475 600
Anzahl der männlichen Verdächtigen 436 556
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 39 44
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 113 189

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, von denen 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Zum Vergleich hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

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