Kontrollen der Verkehrssicherheitskampagne zeigen Wirkung mit nur zehn Verstößen bei über 850 überprüften Fahrzeugen.
Neubrandenburg/Rostock: Effektive Verkehrskontrollen

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Während landesweiter Verkehrskontrollen hat die Polizei gestern an 49 Kontrollstellen insgesamt über 850 Fahrzeuge überprüft. Die Kontrollen markierten den Beginn der Verkehrssicherheitskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ für den Monat Dezember. Über 100 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz und konzentrierten sich auf Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkontrollen bei Fahrzeugführern.
Der angekündigte Druck durch die Kontrollen scheint zu wirken: Nur zehn Verstöße wurden festgestellt – eine vergleichsweise niedrige Zahl, angesichts der hohen Anzahl kontrollierter Fahrzeuge. Darüber hinaus wurden viele andere Vergehen wie Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis und Versicherung, Gurt- und Handyverstöße sowie Urkundenfälschungen entdeckt.
Die Polizei interpretiert dieses Ergebnis als Hinweis darauf, dass viele Verkehrsteilnehmer die Risiken von Alkohol und Drogen am Steuer ernst nehmen. Dennoch werden die Kontrollen im gesamten Dezember fortgesetzt. Das Ziel bleibt, die Sicherheit auf den Straßen des Landes konsequent zu erhöhen und Unfälle zu verhindern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6598, davon waren 5556 männlich, 1042 weiblich und 713 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 wurden 7972 Fälle registriert, von denen 7575 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 6573, wobei 5585 männlich, 988 weiblich und 875 nicht-deutsch waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 auf Unfälle mit Personenschaden (8,77%), 1.228 auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,21%) und 334 auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,6%). Die restlichen 49.199 Unfälle sind übrige Sachschadensunfälle (88,42%). Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








