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Neubrandenburg/Rostock: Verkehrskontrollen „Ferienreiseverkehr“ gestartet

Im Juli starten themenorientierte Verkehrskontrollen mit Fokus auf Urlaubsverkehr. Polizei überprüft Fahrzeuge auf Beladung und technischen Zustand.

Foto: unsplash

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Ab dem 02.07.2024 starten die monatlichen gezielten Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne #Fahren.Ankomen.Leben1 in Mecklenburg-Vorpommern eine neue Runde.

Mit dem Beginn der ersten Sommerferien in Deutschland kommen auch viele Urlauberinnen und Urlauber in unser schönes Bundesland. Daher liegt in diesem Monat der Schwerpunkt der Polizei auf dem Verkehr während der Ferienreisen. Neben Autos gehören vor allem Wohnmobile und Gespanne zu den beliebtesten Reisefahrzeugen. Auch für sie gelten die entsprechenden Verkehrsregeln und Vorschriften. Die Kontrollen konzentrieren sich auf die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit, der benötigten Führerscheine sowie der ordnungsgemäßen Ausstattung und Beladung der Fahrzeuge. Viele Wohnwagen und Wohnmobile sind in der Sommerreisezeit voll beladen, obwohl ihre Zuladungsmöglichkeiten begrenzt sind. Bisherige Kontrollerfahrungen zeigen, dass viele Wohnwagen und Wohnmobile oft überladen sind, was zu einem deutlich erhöhten Unfallrisiko führt. Der technische Zustand eines Fahrzeugs beeinflusst ebenfalls die Verkehrssicherheit. Fahren mit falschem Reifendruck oder zu wenig Profiltiefe birgt ein erhebliches Risiko.

Im gesamten Juli werden Kontrollen zum Thema „Ferienreiseverkehr“ durchgeführt, mit Schwerpunktkontrollen in den Bereichen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Rostock – sowohl stationär als auch mobil.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon sind 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.233 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. 288 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 87,97% der Gesamtanzahl. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen wurden getötet, 1.266 schwer verletzt und 4.983 leicht verletzt.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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