Polizei startet Kampagne zur Vorfahrtsregelung. Unfälle durch Vorfahrtsfehler im Fokus.
Neubrandenburg/Rostock: Verkehrskontrollen im Oktober

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Heute beginnen in Mecklenburg-Vorpommern die spezifischen Verkehrskontrollen mit dem Fokus auf “Vorfahrt und Vorrang”. Die Aktionen sind Teil der monatlichen Initiative “Fahren.Ankommen.LEBEN!” und werden den gesamten Oktober über durchgeführt.
Die Bedeutung der Einhaltung der Vorfahrts- und Vorrangsvorschriften wird durch die Unfallstatistiken deutlich: Im letzten Jahr verloren in Mecklenburg-Vorpommern sechs Personen bei Verkehrsunfällen aufgrund von Vorfahrts- oder Vorrangfehlern ihr Leben (Vergleich 2025: 7). Fast 700 Personen wurden verletzt, davon 84 schwer.
Auch in diesem Monat sind daher die Polizeibeamtinnen und -beamten der acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock landesweit im Dienst. Neben der Verkehrsüberwachung steht vor allem die Sensibilisierung der Fahrerinnen und Fahrer für die Risiken im Fokus, die durch das Missachten von Vorfahrts- und Vorrangregelungen entstehen können.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 49.199, waren übrige Sachschadensunfälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








