Am 03.11.2026 überprüfte die Polizei knapp 550 Fahrzeuge an mehr als 70 Orten. Dabei stellte sie knapp 60 Verstöße beim Überholen fest.
Neubrandenburg/Rostock: Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Mehr als 1.100 Unfälle aufgrund von fehlerhaften Überholmanövern gab es in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2025. Auch um diese Zahl, die im Vergleich zu 2024 bereits leicht rückläufig ist, weiter zu senken, haben die Beamtinnen und Beamten der acht Polizeiinspektionen im Land am gestrigen Tag (03.11.2026) verstärkt Überholvorgänge unter die Lupe genommen. Dabei wurden knapp 550 Fahrzeuge an mehr als 70 Orten kontrolliert. In diesem Fall mit Erfolg. Denn “nur” bei knapp 60 davon konnten Verstöße in Bezug auf falsches Überholen festgestellt werden. Dies zeigt, dass die polizeiliche Verkehrs- und Präventionsarbeit bereits Wirkung zeigt.
Weiterer Kontrollschwerpunkt in diesem Monat ist der gewerbliche Personen- und Güterverkehr. Auch dazu waren die Polizistinnen und Polizisten am gestrigen Tag im Einsatz und kontrollierten entsprechende Fahrzeuge. Auch dabei lag die Zahl der Verstöße erfreulich niedrig. Bei den Kontrollen wurden lediglich zehn Verstöße festgestellt, darunter vier aufgrund nicht eingehaltener Lenk- und Ruhezeiten, drei Ladungsverstöße und drei aufgrund technischer Mängel. Dabei wurde einem Fahrzeug dann auch die Weiterfahrt untersagt.
Festzuhalten ist an dieser Stelle, dass bei den gestrigen Kontrollen auch noch knapp 150 Verstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit, sieben Gurtverstöße sowie mehr als 30 Vorfahrtsverstöße festgestellt wurden. Drei Verkehrsteilnehmer sind unter dem Einfluss von Drogen beziehungsweise Alkohol und 20 Fahrerinnen und Fahrer mit dem Handy am Steuer unterwegs gewesen.
In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden den gesamten Monat November weiter verstärkt stationäre und mobile Kontrollen zu den genannten Schwerpunkten durchgeführt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
In Mecklenburg-Vorpommern sank die Zahl der erfassten Drogendelikte von 8.223 im Jahr 2022 auf 7.972 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 7.758 auf 7.575 zurück, während die Zahl der Tatverdächtigen von 6.598 auf 6.573 leicht sank. Darunter waren 2023 insgesamt 5.585 Männer und 988 Frauen; 2022 waren es 5.556 Männer und 1.042 Frauen gewesen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg hingegen von 713 auf 875. Im Vergleich dazu wurden 2023 in Nordrhein-Westfalen mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland erfasst – mehr als neunmal so viele wie in Mecklenburg-Vorpommern.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 8.223 | 7.972 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.758 | 7.575 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.598 | 6.573 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 5.556 | 5.585 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.042 | 988 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 713 | 875 |
Quelle: Bundeskriminalamt








