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Neubrandenburg: Schussabgabe in der Schillerstraße

Ein Streit eskaliert in Neubrandenburg, als eine 32-Jährige eine Waffe auf einen 33-Jährigen richtet. Ein Schuss löst sich, weitere Ermittlungen sind im Gange.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Um Mitternacht ist es laut aktuellen Informationen in Neubrandenburg in der Schillerstraße bei den Bootsschuppen zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei soll eine 32-jährige Frau eine Waffe auf einen 33-jährigen Mann gerichtet haben. Er scheint es geschafft zu haben, sie wegzuschlagen. Dabei löste sich ein Schuss.

Es muss noch ermittelt werden, ob der Schuss fahrlässig beim Wegschlagen abgefeuert wurde.

Der verletzte 33-jährige Mann konnte dann beide Angreifer – die Frau und ihren 38-jährigen Partner – zurückschlagen und eine Streife, die sich gerade in der Gegend befand, um Hilfe rufen.

Sowohl die Frau als auch der Mann gelten als Verdächtige. Aufgrund der vorliegenden Informationen wird ihnen derzeit versuchter Totschlag vorgeworfen.

Alle Beteiligten sind Deutsche.

Es wird berichtet, dass sie sich vor der Tat in ihren jeweiligen Fahrzeugen auf der Straße getroffen haben. Ob dies zufällig geschah, muss noch geklärt werden. Es wird gesagt, dass sie miteinander kommuniziert haben. Ob das Motiv tatsächlich ein alter Streit war, wird durch weitere Ermittlungen festgestellt werden müssen.

Die Beamten des Polizeireviers Neubrandenburg haben beide Verdächtige vor Ort festgenommen und in Gewahrsam genommen.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg durchgeführt.

Kontakt:

Claudia Berndt
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5003
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern stiegen zwischen 2021 und 2022 deutlich an. Im Jahr 2021 wurden 19 Fälle registriert, von denen alle gelöst wurden. Es gab insgesamt 21 Verdächtige, darunter 18 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 39, von denen 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 19 39
Anzahl der aufgeklärten Fälle 19 36
Anzahl der Verdächtigen 21 34
Anzahl der männlichen Verdächtigen 18 30
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3 4
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 5 6

Quelle: Bundeskriminalamt

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