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Neubrandenburg: Schwerpunktkontrollen im Februar

Bei den landesweiten Verkehrskontrollen wurden 460 Fahrzeuge überprüft und zahlreiche Verstöße festgestellt. Besonders auffällig waren Handyverstöße, Vorfahrtsmissachtungen und Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Foto: Depositphotos

Rostock/Neubrandenburg (ost)

Während der landesweiten Verkehrskontrollen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ wurden gestern insgesamt 460 Fahrzeuge an 79 Kontrollstellen überprüft.

Bei den Kontrollen zum Thema „Überholen“ wurden insgesamt 37 Verstöße festgestellt (22 in Rostock, 15 in Neubrandenburg). Auch beim gewerblichen Güter- und Personenverkehr gab es zahlreiche Beanstandungen: Insgesamt 13 Verstöße, darunter fünf gegen Sozialvorschriften, drei gegen die Ladungssicherung und fünf Fahrzeuge mit technischen Mängeln. Zwei Lkw-Fahrer durften nicht weiterfahren.

Besonders auffällig war die hohe Anzahl von Handyverstößen: 64 Verkehrsteilnehmer benutzten während der Fahrt unerlaubt ihr Mobiltelefon. Außerdem missachteten 41 Autofahrer die Vorfahrt. Vier Verkehrsteilnehmer waren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.

Die Schwerpunktkontrollen zu den Themen Überholen sowie gewerblicher Güter- und Personenverkehr werden im gesamten Februar fortgesetzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 auf Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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