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Neubrandenburg: Silvesterfeuerwerk beschäftigt Polizei

Polizeieinsätze vor dem Jahreswechsel aufgrund von Diebstahl und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Jugendliche verursachen Probleme mit vorzeitigem Zünden von Feuerwerkskörpern.

Foto: Depositphotos

Landkreise Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald, Mecklenburgische Seenplatte (ost)

Vor dem Jahreswechsel musste die Polizei am 29.12.2025 aufgrund von illegaler Feuerwerksnutzung und Pyrotechnikdiebstahl mehrmals einschreiten.

Einbruch in Feuerwerkscontainer – Zeugen werden gesucht

Am Morgen des 29.12.2025 wurde bekannt, dass Unbekannte in Grimmen auf dem Parkplatz eines Discounters im Vietlipper Damm in einen Container eingebrochen sind, in dem Feuerwerkskörper für den Verkauf gelagert wurden. Aus dem Container wurden Feuerwerkskörper im Wert von etwa 2.500 Euro gestohlen. Die Tatzeit liegt zwischen dem 25.12.2025, 14:00 Uhr und dem 29.12.2025, 05:30 Uhr. Die Polizei ermittelt wegen schwerem Diebstahl und bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, sich bei der Polizei in Grimmen unter der Telefonnummer 038326/570 oder der Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Frühe Verwendung von Feuerwerk – mehrere Einsätze

Beim offiziellen Verkaufsstart von Silvesterfeuerwerk kam es gestern zu mehreren Einsätzen, da sich nicht alle an die gesetzlichen Vorschriften hielten:

In Stralsund Knieper West wurde mittags nach einem Hinweis einer Anwohnerin eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Sprengstoffgesetz erstattet. Mehrere Personen sollen über einen längeren Zeitraum Feuerwerk abgebrannt haben. Verdächtige konnten identifiziert werden. In Süderholz beschwerten sich Anwohner über Lärm von Nachbarn. Vor Ort fanden die Beamten zwar kein Feuerwerk, aber laute Musik. Nach einer Ermahnung wurde die Musik abgestellt und die Ruhe wiederhergestellt. In Wolgast wurden um 16:00 Uhr drei Jugendliche festgestellt, die zwar erlaubtes Feuerwerk zündeten, aber zu früh. Die Verursacher müssen sich wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz verantworten. In Neustrelitz haben Jugendliche mit Böllern Unruhe gestiftet – sie sollen am Schwanenteich Knaller gezündet haben, später soll eine Gruppe Jugendlicher auch auf einem Kreisverkehr Böller gezündet und den Verkehr gestört haben – die Verursacher konnten jedoch nicht ermittelt werden.

Präventionshinweise der Polizei

Um Gefahren, Schäden und Verstöße zu vermeiden, weist die Polizei auf folgende Punkte hin:

Die Polizeiinspektionen Stralsund, Anklam und Neubrandenburg appellieren an alle Bürger, sich an die gesetzlichen Vorschriften zu halten, um Verletzungen und Schäden zu vermeiden, und wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Quelle: Presseportal

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