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Neubrandenburg/Stralsund: Zwei Radfahrer bei Verkehrsunfällen schwer verletzt

Ein 89-jähriger Radfahrer und eine 64-jährige Autofahrerin kollidieren in Neubrandenburg. Ein 67-jähriger E-Bike-Fahrer stürzt in Stralsund und erleidet schwere Kopfverletzungen.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg/Stralsund (ost)

Am Montag (29.12.2025) ereignete sich gegen 07:30 Uhr im Vogelviertel von Neubrandenburg ein Verkehrsunfall zwischen einem 89-jährigen Radfahrer und einem Hyundai-Pkw. Die 64-jährige deutsche Fahrerin wollte an der Kreuzung Usedomer Straße und Ponyweg abbiegen und hat möglicherweise den Radfahrer übersehen, wie die derzeitigen Ermittlungen zeigen. Dadurch kam es zu einer Kollision, bei der der ältere Mann stürzte und schwere Kopfverletzungen erlitt. Er wurde zur weiteren medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand Sachschaden.

Ein weiterer schwerwiegender Fahrradunfall ereignete sich am selben Tag gegen 10:00 Uhr im Stadtteil Langendorfer Berg in Stralsund. Ein 67-jähriger deutscher E-Bike-Fahrer war an der Kreuzung Robert-Bosch-Straße / Rudolf-Diesel-Straße unterwegs, als er nach bisherigen Erkenntnissen die Kontrolle über sein Fahrrad verlor und stürzte. Mögliche Unfallursachen könnten Glätte oder Nässe sein. Auch er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Nach aktuellen Informationen trugen beide Radfahrer keinen Fahrradhelm. Dies könnte entscheidend zur Schwere der Verletzungen beigetragen haben. Die Polizei betont erneut nachdrücklich, dass es wichtig ist, bei jeder Witterung, zu jeder Jahreszeit und auch bei kurzen Strecken immer einen Schutzhelm zu tragen. Ein Helm kann im Notfall vor schweren oder sogar lebensbedrohlichen Kopfverletzungen schützen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Unfälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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