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Neubrandenburg: Tödlicher Verkehrsunfall nahe Ribnitz-Damgarten

Polizei findet Leiche eines 88-jährigen Mannes nach Verkehrsunfall mit betäubtem Fahrer, Ermittlungen wegen Totschlags eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Ribnitz-Damgarten (ost)

Am Freitagmorgen (16.01.2026) wurde der Polizei in Neubrandenburg kurz nach 07:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landstraße 22 in Richtung Ribnitz-Damgarten gemeldet. Die Polizeibeamten vor Ort stellten den 54-jährigen deutschen Fahrer fest, der sichtlich nach links von der Straße abgekommen und letztendlich mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt war. Es wurde vermutet, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Aufgrund des merkwürdigen Verhaltens des Mannes beschlossen die Polizisten daraufhin, auch seine Wohnadresse zu überprüfen. Dort fanden sie einen 88-jährigen deutschen Familienangehörigen leblos vor. Seine Verletzungen deuteten auf Fremdeinwirkung hin.

Der Kriminaldauerdienst kam zur Sicherung von Spuren vor Ort. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Stralsund wurde auch die Rechtsmedizin hinzugezogen. Bei dem 54-jährigen Verdächtigen wurde aufgrund des positiven Vortests auf Betäubungsmittel eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Anklam hat die Ermittlungen gemäß § 212 StGB wegen Totschlags aufgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gestern Abend wurde der Tatort gesichert und versiegelt. Der Beschuldigte wird nach seiner vorläufigen Festnahme gestern heute (17.01.2026) dem Haftrichter vorgeführt.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Informationen bereitgestellt werden. Es wird unaufgefordert nachberichtet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 gelöst wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, davon 30 Männer und 4 Frauen. 6 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, davon 23 Männer und 3 Frauen. 5 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 39 23
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36 23
Anzahl der Verdächtigen 34 26
Anzahl der männlichen Verdächtigen 30 23
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 6 5

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 5585 im Vergleich zu den weiblichen Verdächtigen (988) höher war. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 713 auf 875. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon endeten 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen verzeichnet, was 0,6% der Gesamtanzahl entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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