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Neubrandenburg: Verkehrskontrollen in Mecklenburg-Vorpommern im März 2025

Start der Kontrollen mit Fokus auf Ablenkung im Straßenverkehr, um die Vision Zero zu erreichen.

Foto: unsplash

Neubrandenburg/Rostock (ost)

Heute beginnen in Mecklenburg-Vorpommern die fokussierten Verkehrskontrollen – dieses Mal mit dem Schwerpunkt „Ablenkung im Straßenverkehr“. Die monatlichen Überprüfungen sind Teil der Initiative „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ und werden den gesamten März über fortgesetzt.

Nur im Jahr 2024 wurden bisher über 11.500 Verstöße gegen das Verbot der Handynutzung am Steuer festgestellt und bestraft. Zusätzlich hat die Landespolizei in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2024 622 (PP Rostock: 460 / PP NB: 162) Verkehrsunfälle erfasst, die direkt auf die verbotene Nutzung von Handys während der Fahrt oder andere Formen der Ablenkung zurückzuführen sind.

Ein ausreichender Grund für Beamtinnen und Beamte der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, in diesem Monat im Rahmen der Initiative Fahren.Ankommen.LEBEN! den Fokus auf „Ablenkung im Straßenverkehr“ zu legen, denn jeder Unfall ist einer zu viel auf dem Weg zur „Vision Zero“ – null Verkehrstote.

In allen acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden den gesamten Monat über verstärkte stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Eröffnungskontrolle findet heute im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund statt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Darunter gab es 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 1.228, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,6% aus, insgesamt 334 Unfälle. Die meisten Unfälle waren jedoch Übrige Sachschadensunfälle mit 88,42% oder 49.199 Unfällen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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