Kollision zwischen Kleinbus und Wohnmobil mit Personenschaden, Verursacher falscher Fahrstreifenwechsel.
Neubrandenburg: Verkehrsunfall auf BAB 20

Grimmen (ost)
Am 22.06.2025 um etwa 17:40 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A20 bei der Ausfahrt Greifswald ein Verkehrsunfall mit Verletzten. Der Fahrer eines Mercedes Kleinbusses, ein 41-jähriger Deutscher, fuhr auf der A20 von Stettin kommend in Richtung Lübeck. Seine Frau und seine beiden Töchter im Alter von 6 und 11 Jahren waren ebenfalls im Fahrzeug. An der Ausfahrt Greifswald wollte eine 40-jährige Fahrerin eines Fiat Wohnmobils auf die A20 auffahren. Um ihr das Einfädeln zu erleichtern, wechselte der 40-Jährige auf den linken Fahrstreifen. Die 40-jährige Fahrerin nutzte dies und wechselte vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Fahrspur. Als sie sich dort befand, wollte auch der 41-Jährige wieder auf die rechte Spur wechseln, ohne zu bemerken, dass das Wohnmobil noch neben ihm war. Es kam zu einer seitlichen Kollision der Fahrzeuge, bei der die Seitenscheiben des Mercedes zerstört wurden. Die beiden Mädchen und die Frau erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Klinikum Greifswald gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000,-EUR.
Während der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Einige unvernünftige Autofahrer fuhren trotz der Gefahrenstelle mit hoher Geschwindigkeit an der Unfallstelle vorbei, obwohl sich Polizeibeamte, Sanitäter und Mitarbeiter des Bergungsunternehmens auf der Fahrbahn befanden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. 334 Unfälle (0,6%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (88,42%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 3500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Im Jahr 2023 gab es 57 Getötete, 1105 Schwerverletzte und 5095 Leichtverletzte auf den Straßen von Mecklenburg-Vorpommern.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








