Eine Fahrzeugführerin missachtete das Rotlicht und verursachte einen schweren Verkehrsunfall. Mehrere Personen wurden verletzt und hoher Sachschaden entstand.
Neubrandenburg: Verkehrsunfall durch Rotlicht missachtet, schwere Verletzungen und hoher Sachschaden

Neubrandenburg (ost)
Am 05.04.2024 um etwa 18:45 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Demminer Straße / Torgelower Straße ein schwerer Verkehrsunfall. Zu dieser Zeit fuhr die 46-jährige Fahrerin eines Opel Astra auf der Torgelower Straße in Richtung Demminer Straße. Im Auto befanden sich zwei Kinder im Alter von 10 und 11 Jahren. Gleichzeitig fuhren die 37-jährige Fahrerin eines Opel Corsa und die 19-jährige Fahrerin eines Kia auf der Demminer Straße in Richtung Friedrich-Engels-Ring. Im Opel Corsa waren zwei 17- und 18-jährige Insassen und im Kia eine 37-jährige Beifahrerin.
An der Kreuzung Demminer Straße / Torgelower Straße missachtete die 46-jährige Opel Astra Fahrerin das Rotlicht und kollidierte mit dem Opel Corsa und dem Kia, die Vorfahrt hatten. Bei dem Unfall wurde die 37-jährige Beifahrerin des Kia schwer verletzt. Die Kinder im Opel Astra und die Fahrerin erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.
Der Opel Astra drehte sich nach dem Zusammenstoß um 180 Grad und kam auf einer Mittelinsel der Kranichstraße zum Stehen. Dabei wurden zwei Verkehrszeichen und eine Lichtzeichenanlage beschädigt. Keines der beteiligten Fahrzeuge war noch fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 30.000 EUR geschätzt. Alle Beteiligten sind deutsche Staatsbürger.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,3% aus, insgesamt 1.233. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen verzeichnet, was einem Anteil von 0,54% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 87,97%, insgesamt 47.066 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Im Jahr 2022 gab es 83 Verkehrstote, 1.266 Schwerverletzte und 4.983 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








