Ein PKW fuhr in Schlangenlinien, beschleunigte bei Kontrolle und überschlug sich. Fahrer verstarb vor Ort, Beifahrer schwer verletzt.
Neubrandenburg: Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Greifswald (LK VG) (ost)
Ein Streifenwagen des Polizeihauptreviers Greifswald entdeckte auf der L 261 ein Auto, das in Schlangenlinien fuhr. Die Polizisten beschlossen, den Fahrer zu überprüfen, und gaben das Anhaltesignal. Daraufhin beschleunigte das Fahrzeug stark, um einer Kontrolle zu entgehen. Das Auto bog von der L 261 auf die K 7 ab und die Beamten verloren kurzzeitig den Sichtkontakt. In einer Rechtskurve überschlug sich das Auto und die beiden Insassen wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Die Polizisten eilten zum Unfallfahrzeug. Sie entfernten die Windschutzscheibe, retteten den 32-jährigen Fahrer (deutscher Staatsangehöriger), der keine Lebenszeichen mehr zeigte, und führten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Reanimationsmaßnahmen durch. Der Verunglückte verstarb vor Ort, trotz der medizinischen Hilfe der Rettungskräfte. Der 59-jährige Beifahrer (deutscher Staatsangehöriger) wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro.
Die weiteren Untersuchungen werden von der Kriminalpolizei durchgeführt.
Verena Splettstößer
Erste Polizeihauptkommissarin Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführerin vom Dienst Polizeipräsidium Neubrandenburg Stargarder Straße 6 17033 Neubrandenburg E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon entfallen 4.880 Unfälle auf Personenschäden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








