Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Neubrandenburg: Verkehrsunfall zwischen zwei E-Bikes in Waren

Ein Verkehrsunfall mit Personenschaden ereignete sich zwischen zwei E-Bikes auf einem Radweg in Waren. Die Beteiligten wurden verletzt und einer musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Foto: Depositphotos

Waren (LK MSE) (ost)

Am 22.03.2025, gegen 17:15 Uhr fand ein Verkehrsunfall mit Verletzungen auf dem Radweg in der Strandstraße in Waren statt. Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr eine 63-jährige deutsche E-Bike-Fahrerin vom Stadthafen kommend in Richtung Kietzstraße auf dem Radweg parallel zur Straße. Ein 60-jähriger Deutscher fuhr in unsicherer Fahrweise entgegenkommend auf dem Radweg in Richtung Stadthafen. Er verlor die Kontrolle über sein E-Bike, fuhr auf die Fahrbahn der E-Bike-Fahrerin und kollidierte schließlich mit ihrem E-Bike. Beide Radfahrer stürzten aufgrund der Kollision. Keiner von beiden trug einen Fahrradhelm. Die Frau wurde leicht verletzt und konnte vor Ort behandelt werden. Der Unfallverursacher musste jedoch ins Krankenhaus gebracht werden. Während der Behandlung wurde bei dem Verursacher Alkoholgeruch festgestellt, daher wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Es wurde eine Anzeige wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss mit Unfallfolge erstellt. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen durch. Der Gesamtschaden wird auf ca. 50 Euro geschätzt.

Verena Splettstößer

Erste Polizeihauptkommissarin Dezernat 1/ Einsatzleitstelle Polizeiführerin vom Dienst Polizeipräsidium Neubrandenburg Stargarder Straße 6 17033 Neubrandenburg E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen wurden 437 Unfälle (0,79%) verzeichnet. Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24