Am Donnerstag kam es zu einer Auseinandersetzung in Neubrandenburg. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Neubrandenburg: Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Neubrandenburg (ost)
Am heutigen Donnerstag Nachmittag (30.07.2026) ereignete sich in der Traberallee in Neubrandenburg eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein Mann verletzt wurde. Gegen 16:00 Uhr wurde der Polizeileitstelle gemeldet, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sei. Aufgrund von Zeugenaussagen, dass ein Messer im Spiel sei, wurden mehrere Streifenwagen sofort zum Ort des Geschehens geschickt. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 30-jährigen Mann aus Algerien, der eine Schnittverletzung am Arm hatte. Der Rettungsdienst wurde bereits alarmiert und versorgte den Verletzten, bevor er mit leichten Verletzungen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht wurde. Bei den ersten Ermittlungen vor Ort wurde ein weiterer Beteiligter festgestellt, ein 31-jähriger Mann aus Syrien, der unverletzt blieb. Nach bisherigen Erkenntnissen ging der körperlichen Auseinandersetzung ein verbaler Streit zwischen den beiden Männern voraus. Die genauen Umstände und Hintergründe der Tat werden derzeit noch untersucht. Der Kriminaldauerdienst (KDD) Neubrandenburg wurde zur Spurensicherung hinzugezogen und die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung aufgenommen.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall in der Traberallee beobachtet haben und noch nicht von den Beamten befragt wurden, sich zu melden. Hinweise nimmt das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 / 5582-5224, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Morde auf 23 Fälle, wovon alle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 26 Verdächtige, darunter 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








