Zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) in Untersuchungshaft wegen mutmaßlicher Haupttäterschaft bei Straftaten. Polizei ermittelte intensiv, Haftbefehl bestätigt.
Neubrandenburg: Zwei Jugendliche nach diversen Taten in Haft

Neubrandenburg (ost)
Seit gestern Nachmittag sind zwei Jugendliche (14 und 15 Jahre alt) in Untersuchungshaft. Beide wurden in Neubrandenburg – teilweise in Begleitung anderer Jugendlicher – mehrmals als mutmaßliche Haupttäter bei Straftaten erwischt oder gelten in verschiedenen Fällen als Tatverdächtige. Darunter auch wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Die Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg hatten in den letzten Monaten mehrmals pro Woche Einsätze mit Bezug zu den beiden Jugendlichen, bei denen sie als verdächtig galten.
Der Anlass für den Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft war ein Vorfall vom 09. Januar. An diesem Tag kam es zu einer räuberischen Erpressung gegen eine Gruppe 15-Jähriger in einem Einkaufszentrum. Aufgrund von Beweisen und Zeugenaussagen unmittelbar nach der Tat konnten die beiden Inhaftierten identifiziert werden. Aufgrund der weiteren vorgeworfenen Straftaten wird weiterhin gegen die beiden Jugendlichen ermittelt.
Sowohl die Beamten des Reviers als auch der zuständige Ermittler hatten alle Fälle mit den jugendlichen Verdächtigen sorgfältig untersucht und entsprechend detaillierte Berichte an die Justiz zur weiteren Entscheidung übermittelt. Genau diese Arbeit der Schutz- und Kriminalpolizei mit der verbundenen Hartnäckigkeit führte letztendlich dazu, dass der Haftbefehlsantrag von der Staatsanwaltschaft gestellt und vom Haftrichter bestätigt wurde.
Alle Beteiligten sind Deutsche.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Räuberieraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 540 Fälle von Raubüberfällen registriert, wovon 380 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 475, darunter 436 Männer und 39 Frauen. Insgesamt 113 Verdächtige waren nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 657, wobei 484 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 600, davon waren 556 Männer und 44 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 189. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 540 | 657 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 484 |
| Anzahl der Verdächtigen | 475 | 600 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 436 | 556 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 39 | 44 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 113 | 189 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Mordraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 39 Fälle registriert, wovon 36 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 34 Verdächtige, darunter 30 Männer, 4 Frauen und 6 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 23, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab 26 Verdächtige, davon 23 Männer, 3 Frauen und 5 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 39 | 23 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36 | 23 |
| Anzahl der Verdächtigen | 34 | 26 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 30 | 23 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 6 | 5 |
Quelle: Bundeskriminalamt








