Mit einer Auftaktveranstaltung begannen am 06.05.2024 die landesweiten Verkehrskontrollen zum Thema Zweiradverkehr. Insgesamt wurden 837 Fahrzeuge überprüft, dabei wurden 123 Verstöße festgestellt.
Neubrandenburg: Zweiradverkehrskontrollen gestartet

Neubrandenburg/Rostock (ost)
Die landesweiten Verkehrskontrollen im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ begannen am 06.05.2024 mit einer Eröffnungsveranstaltung auf dem Marktplatz in Neubrandenburg. Der Fokus der diesjährigen Mai-Aktion liegt auf dem Zweiradverkehr. Das Ziel der Maßnahmen ist es, das Bewusstsein für die Gefahren im Straßenverkehr zu schärfen und besonders auf die Wichtigkeit des Fahrradhelms hinzuweisen.
Zum Start überprüften die Einsatzkräfte der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock landesweit insgesamt 837 Fahrzeuge. 100 Polizeibeamte waren im Einsatz. Insgesamt wurden 123 Verstöße festgestellt.
Im Detail:
Im Gebiet des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden 452 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden 47 Verstöße festgestellt.
Im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock wurden 385 Fahrzeuge überprüft. Die 53 eingesetzten Beamten stellten 63 Verstöße fest, hauptsächlich im Zusammenhang mit Fehlverhalten von Radfahrern.
Parallel zu den Kontrollen fand die zentrale Eröffnungsveranstaltung auf dem Markt in Neubrandenburg statt. Interessierte konnten sich unter anderem bei den Ortsverkehrswachten Neubrandenburg, Neustrelitz und Ludwigslust sowie dem ADFC und einem lokalen Fahrradhändler über sicheres Verhalten im Straßenverkehr informieren. Fahrradcodierungen, Helmtests und Reaktions- sowie Fahrradsimulatoren boten praktische Einblicke und Beteiligungsmöglichkeiten.
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die neue Initiative des Polizeipräsidiums Neubrandenburg: „Denk smart – Helm auf!“ Diese Aktion macht auf einen auffälligen Widerspruch aufmerksam: Während 93 % aller Smartphone-Besitzer ihr Gerät schützen, tragen nur 44 % der Radfahrer einen Helm. Die Polizei ruft daher alle Rad- und E-Scooter-Fahrer dazu auf, durch regelkonformes Verhalten und das Tragen eines Helms aktiv zur eigenen Sicherheit beizutragen.
Die landesweiten Kontrollen werden den gesamten Mai über fortgesetzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








