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Neue Betrugsmasche in Neubrandenburg

Ein unbekannter Mann beobachtet Bewohner, dann lockt eine ominöse Sicherheitsfirma mit teuren Sicherheitsangeboten. Polizei warnt vor solchen dubiosen Geschäften.

Foto: Depositphotos

Neubrandenburg (ost)

Bei dieser Methode handelt es sich möglicherweise um einen neuen Betrugsversuch: In Neubrandenburg ereignete sich gestern ein Vorfall an einem Einfamilienhaus. Die Bewohner bemerkten am Tag einen unbekannten Mann im Garten, der sich an einem Fenster zu schaffen machte. Als die Bewohner auf ihn aufmerksam wurden, flüchtete der Mann.

Kurz darauf erhielten die Bewohner einen Anruf von einer dubiosen Sicherheitsfirma, die behauptete, dass ihr Haus nicht ausreichend gegen Einbrecher gesichert sei und sie dringend ein umfassendes Sicherheitspaket benötigten. Dieses Angebot wurde abgelehnt, als sie versuchten zurückzurufen, war die Nummer nicht mehr erreichbar.

Es wird vermutet, dass das telefonische Angebot für Sicherheitsausrüstung unmittelbar nach dem Auftauchen des Fremden auf dem Grundstück kein Zufall war. Möglicherweise sollte hier die Angst der Bewohner ausgenutzt werden, die nach der Begegnung mit einem vermeintlichen Einbrecher verunsichert sind und dazu verleitet werden könnten, Sicherheitstechnik zu überhöhten Preisen zu erwerben.

Die Polizei empfiehlt: In solchen Fällen sofort den Notruf zu wählen und keinesfalls auf solche Angebote von plötzlich auftauchenden Sicherheitsfirmen – weder am Telefon noch an der Haustür – einzugehen.

Personen, die ernsthaftes Interesse an einer besseren Sicherung ihres Zuhauses haben, können sich auch an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle wenden: telefonisch wochentags unter 0395 / 55825134 (bitte bei Nicht-Erreichbarkeit die Kontaktdaten auf dem Anrufbeantworter hinterlassen) oder per E-Mail: kripoberatung.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 805 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 890 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 218 auf 213 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 216 auf 231 an, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 190 auf 193 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 26 auf 38 anstieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 30 auf 42. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 805 890
Anzahl der aufgeklärten Fälle 218 213
Anzahl der Verdächtigen 216 231
Anzahl der männlichen Verdächtigen 190 193
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 26 38
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 30 42

Quelle: Bundeskriminalamt

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