Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski übergab modernes Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Krankentransportwagen für verbesserte medizinische Notfallversorgung und Krankentransport in Rostock.
Neue Fahrzeuge für Rostock

Rostock (ost)
Am 25. August 2026 am Nachmittag wurden ein modernes Notarzteinsatzfahrzeug und zwei brandneue Krankentransportwagen von Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski an das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz sowie an die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und Ruhrmedic GmbH als Leistungserbringer im öffentlichen Rettungsdienst der Hanse- und Universitätsstadt Rostock übergeben.
In seiner Rede betonte der Senator die Bedeutung der neuen Fahrzeuge für die Verbesserung der medizinischen Notfallversorgung und den Krankentransport in Rostock: “Mit der heutigen Übergabe des neuen Notarzteinsatzfahrzeugs und den Krankentransportwagen setzen wir ein deutliches Zeichen für die Stärkung unserer medizinischen Infrastruktur. Diese modernen Fahrzeuge sind mit neuester Technik ausgestattet und ermöglichen es uns, noch schneller und effizienter auf medizinische Notfälle zu reagieren und unsere Bürgerinnen und Bürger sicher zu transportieren. Dies ist ein weiterer Schritt, um die Sicherheit und Gesundheit der Einwohnerinnen und Einwohner durch einen leistungsstarken Fuhrpark an Rettungsfahrzeugen in unserer Stadt zu gewährleisten.”
Die neuen Fahrzeuge verfügen über modernste medizinische Ausrüstung und bieten optimale Bedingungen für die Versorgung von Notfallpatienten. Die in Rostock eingesetzten Notarzteinsatzfahrzeuge ermöglichen eine schnelle Erstversorgung vor Ort. Sie sind mit modernen medizinischen Geräten, unter anderem für Elektrokardiogramme, Defibrillation, Reanimationshilfe und Beatmung, sowie mit den erforderlichen Medikamenten ausgestattet. Die Krankentransportwagen dienen dem sicheren und patientengerechten Transport von Menschen, die keine akute medizinische Notfallversorgung benötigen und nicht individuell den Arzt oder die Klinik aufsuchen können. Sie verfügen über neue, elektrohydraulisch höhenverstellbare Tragesysteme und eine patientenkomfortable Ausstattung.
Die neuen Fahrzeuge werden zwei Krankentransportwagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug ersetzen, die über Jahre hinweg im Einsatz waren. Mit dem Tausch werden effizientere, umweltfreundlichere und technologisch fortschrittlichere Einsatzfahrzeuge etabliert. Die neuen Fahrzeuge steigern die Sicherheit für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, senken die Wartungskosten und fördern eine nachhaltige Mobilität. Die Beschaffung der Fahrzeuge aus dem kommunalen Haushalt heraus erfolgt im Rahmen der jährlichen Refinanzierung der Unterhalts- und Abschreibungskosten durch die Krankenkassen. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock übernimmt dabei zunächst die erforderliche Vorfinanzierung. Die entsprechenden Aufwendungen werden anschließend über die Krankenkassen refinanziert. Damit stellt die Stadt sicher, dass die für den Rettungsdienst benötigten Fahrzeuge rechtzeitig beschafft und in Dienst gestellt werden können.
Das Amt für Brandschutz/Rettungsdienst und Katastrophenschutz verfügt über eine medizinische Fahrzeugflotte aus drei Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF), vier Krankentransportwagen (KTW), 13 Rettungstransportwagen (RTW) einschließlich eines speziell ausgestatteten Fahrzeugs für Babynotarzteinsätze (Baby-NAW), einem Schwerlast-RTW, einem Infektions-RTW sowie einigen Reservefahrzeugen für Notarzteinsatzfahrzeuge, Rettungswagen und Krankentransportwagen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228 Fälle (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die meisten Unfälle (88,42%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 49.199. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 55.641 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.880 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.228 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 334 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 49.199 |
| Ortslage – innerorts | 3.500 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.320 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 437 |
| Getötete | 57 |
| Schwerverletzte | 1.105 |
| Leichtverletzte | 5.095 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








