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Neuendorf: Segelboote kentern vor Hiddensee

Schneller Rettungseinsatz rettet alle Kinder vor dem Kentern der Segelboote.

Foto: unsplash

PHR Bergen (ost)

Am 14.06.2024 gegen 14:06 Uhr wurde über die integrierte Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen bekannt, dass vor der Insel Hiddensee, auf Höhe der Ortschaft Kloster, mehrere Segelboote gekentert waren und Personen in Seenot zu sein schienen. Die Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Kloster und Neuendorf, die beiden Kontaktbeamten der Polizei, ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden landseitig eingesetzt. Die Rettung auf dem Wasser wurde von den Kräften der freiwilligen Feuerwehren Schaprode und Ummanz mit jeweils einem Schlauchboot, einem Schlauchboot der Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund, zwei Seenotkreuzern (Nis Randers und Nausikaa), dem Rettungshubschrauber Nothern Rescue 02 und drei zivilen Schiffen, die sich in der Nähe befanden, übernommen. Fünf Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren waren auf „OPTI“-Booten auf die Ostsee gefahren, um Segelunterricht zu nehmen. Sie starteten vom Badestrand in Kloster. Nachdem die Kinder etwa 500 Meter vom Strand entfernt waren, wurde festgestellt, dass Wasser in vier Booten eindrang. Die vier „OPTI“-Boote gingen langsam unter und die Kinder klammerten sich an sie fest. Alle Schüler waren ordnungsgemäß für die Ausbildung ausgerüstet und trugen Schwimmwesten. Vier der Segelschüler konnten aus dem kalten Wasser gerettet werden. Sie erlitten leichte Unterkühlungen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Ein Schüler blieb unverletzt. Die Kinder wurden dann ihren Eltern übergeben. Es stellte sich heraus, dass die Boote vollliefen, weil vergessen wurde, die erforderlichen Sicherungsstöpsel in den Rümpfen anzubringen. Die gekenterten Boote wurden an den Strand gezogen. Der Segellehrer muss sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung gemäß § 229 StGB stellen, da ein pflichtwidriges Verhalten nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Ermittlungen dauern an.

Im Auftrag

Jürgen Kolletzki

Polizeiführer vom Dienst, Einsatzleitstelle, Polizeipräsidium Neubrandenburg

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon entfallen 4.913 Unfälle auf Personenschäden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.233 Fälle aus, was 2,3% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 (4,82%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 83, Schwerverletzte 1.266 und Leichtverletzte 4.983.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 53.500
Unfälle mit Personenschaden 4.913
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.233
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 288
Übrige Sachschadensunfälle 47.066
Ortslage – innerorts 31.178
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 19.742
Ortslage – auf Autobahnen 2.580
Getötete 83
Schwerverletzte 1.266
Leichtverletzte 4.983

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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