Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Neukloster: Unbekannte werfen Gegenstand von Autobahnbrücke

Am zweiten Weihnachtsfeiertag meldete das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf, dass Unbekannte einen Stein von einer Autobahnbrücke auf einen Pkw geworfen hatten. Der geschädigte Toyota-Fahrer passierte kurz nach 12:30 Uhr eine Brücke, als der Gegenstand die Windschutzscheibe traf.

Foto: Depositphotos

Neukloster (ost)

Am 26. Dezember wurde dem Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf gemeldet, dass Unbekannte offenbar einen Stein von einer Autobahnbrücke auf ein Auto geworfen hatten.

Der betroffene 48-jährige Fahrer eines Toyota fuhr laut bisherigen Erkenntnissen auf der BAB 20 in Richtung Lübeck und passierte kurz nach 12:30 Uhr eine Autobahnbrücke in der Nähe von Nevern/Neukloster. Ein Gegenstand, vermutlich ein Stein, traf zu diesem Zeitpunkt die Windschutzscheibe seines Fahrzeugs. Nach Angaben des Fahrers befanden sich mehrere augenscheinlich minderjährige Personen auf der Brücke.

Die Windschutzscheibe des Autos wurde mit einem etwa fünf Zentimeter großen Schaden beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Es wurde niemand verletzt.

Die Streifenwagen, die vor Ort eingesetzt wurden, konnten keine Personen mehr in der Umgebung finden. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich beim Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf unter der Telefonnummer 03841 7966-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Eltern sollten mit ihren Kindern über die Risiken eines solchen Verhaltens sprechen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.228 Fälle (2,21%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert (0,6%). Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 49.199 Fällen (88,42%). Innerorts ereigneten sich 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24