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Neustadt-Glewe: Auto mit 114 km/h durch Ort, Polizei misst Geschwindigkeit

Ein Autofahrer erreichte bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Neu Brenz 114 km/h in einer 50 km/h Zone, was zu einem Bußgeld und Fahrverbot führt.

Mit 114km/h durch die Ortschaft - trauriger Höchstwert durch einen 37-jährigen Autofahrer.
Foto: Presseportal.de

Neustadt-Glewe (ost)

Ein 37-jähriger Autofahrer wurde am Freitagabend in Neu Brenz bei Neustadt-Glewe von der Polizei mit einer Geschwindigkeit von 114 km/h statt der erlaubten 50 km/h erwischt.

Die Polizeibeamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Stolpe führten die Geschwindigkeitskontrolle auf der B191 in der Nähe der Freiwilligen Feuerwehr durch.

Um 21:30 Uhr wurde der Opel-Fahrer mit 114 km/h gemessen und gestoppt. Nach Abzug der Messtoleranz von 4 km/h ergab sich eine Überschreitung von 110 km/h. Der bulgarische Fahrer war somit um 60 km/h zu schnell unterwegs und ignorierte auch die Geschwindigkeitsanzeigetafel im Ort.

Der Mann muss gemäß dem Bußgeldkatalog mit einer Geldstrafe von 1.120 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen.

Bei der Überprüfung stellten die Beamten außerdem fest, dass drei der sechs Mitfahrer nicht angeschnallt waren. Auch gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% ausmacht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle, was 6,29% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) wurden 2.320 Unfälle verzeichnet, was 4,17% ausmacht, und auf Autobahnen gab es 437 Unfälle, was 0,79% entspricht. Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 57 Menschen ums Leben, 1.105 Personen wurden schwer verletzt und 5.095 Personen erlitten leichte Verletzungen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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