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Neustadt-Glewe/Zarrentin: Alkoholisierte Autofahrer bei Neustadt-Glewe und Zarrentin festgestellt

Zwei Fahrzeugführer wurden bei Neustadt-Glewe und Zarrentin kontrolliert. Einer hatte 2,9 Promille, der andere mehr als 2,1 Promille und Drogen im Blut.

Foto: Depositphotos

Neustadt-Glewe/Zarrentin (ost)

Am Montag wurden in der Nähe von Neustadt-Glewe und Zarrentin zwei Autofahrer kontrolliert, die stark betrunken waren. Bei einem der Männer war auch ein Drogenvortest positiv.

Um 16:00 Uhr meldete eine Zeugin über den Polizeinotruf die auffällige und gefährliche Fahrweise eines Autofahrers auf der B 191 zwischen Neustadt-Glewe und Parchim. Der Fahrer fuhr dabei stark in Schlangenlinien und geriet mehrmals auf die Gegenfahrbahn.

Die Polizeibeamten konnten den 68-jährigen Fahrer kurz darauf an einem Autohof kontrollieren. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von 2,9 Promille festgestellt.

Kurz zuvor hatte ein Zeuge einen verunfallten Pkw auf einem Verbindungsweg zwischen der L 041 und dem Ort Schaliß bei Zarrentin gemeldet. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der 49-jährige Fahrer aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum.

Auch bei diesem Fahrer stellten die Beamten einen Atemalkoholwert von über 2,1 Promille fest. Zudem war ein durchgeführter Drogenvortest positiv. Der entstandene Sachschaden am Auto und am Baum wird auf insgesamt etwa 6.000 Euro geschätzt. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

In beiden Fällen wurden die Führerscheine der Fahrer eingezogen und Blutproben entnommen. Gegen die beiden Männer wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer bzw. der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, wovon 7758 gelöst wurden. Es gab insgesamt 6598 Verdächtige, darunter 5556 Männer, 1042 Frauen und 713 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 7972, wobei 7575 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 6573, wovon 5585 Männer, 988 Frauen und 875 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 55.641 Unfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 334 Fällen registriert, was 0,6% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 49.199 Fälle, was 88,42% entspricht. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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