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Neustrelitz: Großeinsatz bei Fußballspiel in Rostock

Behörden stuften Spiel als Risikospiel ein, 27.800 Zuschauer im Ostseestadion, diverse Straftaten begangen

Foto: unsplash

Rostock (ost)

Am heutigen Samstag fand das Spiel zwischen dem F.C. Hansa Rostock und dem FC Energie Cottbus im Ostseestadion in Rostock statt. Die Behörden stuften das Spiel im Voraus als Risikospiel ein. Insgesamt besuchten 27.800 Zuschauer – darunter etwa 2.600 Gästefans – das Spiel im Ostseestadion in Rostock.

1.500 Fans des F.C. Hansa Rostock und 300 Anhänger des FC Energie Cottbus kamen mit dem Zug an.

Während der Anreise identifizierten Einsatzkräfte am Hauptbahnhof einen Heimfan als Tatverdächtigen in Bezug auf eine frühere Straftat. Gästefans zündeten Pyrotechnik am Bahnhof Rostock. Außerdem begingen bisher unbekannte Personen im Zug zwischen Neustrelitz und Stralsund mutmaßlich eine volksverhetzende Handlung. Die Ermittlungen dazu laufen noch.

Vor dem Spiel kam es im Rahmen eines Fanmarsches zu temporären Verkehrseinschränkungen im Stadtteil Reutershagen. Die Polizei hat in diesem Zusammenhang verschiedene Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Zündens von Pyrotechnik aufgenommen.

Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb der Heimfanszene im Verlauf der ersten Halbzeit. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der einfachen Körperverletzung eingeleitet. Im weiteren Verlauf des Spiels beschädigten Gästefans das Fangnetz in Richtung Spielfeld, weshalb die Polizei eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufnahm. Weitere Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet, nachdem Anhänger des FC Energie Cottbus Vermummungen trugen und Pyrotechnik zündeten.

Nach dem Ende des Spiels soll ein 36-jähriger Deutscher einen Becher in Richtung des Trainers von Cottbus geworfen haben. Eine Anzeige wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung wurde erstattet.

Während der Abreise begingen sowohl Heim- als auch Gästefans im Bahnbereich verschiedene Straftaten, darunter Landfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidigung.

Insgesamt wurden 1.230 Beamtinnen und Beamte – darunter 400 Einsatzkräfte der Bundespolizei – gemeinsam eingesetzt. Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern und die Bundespolizei wurden von Einsatzkräften aus Sachsen und Sachsen-Anhalt unterstützt.

Die Pressemitteilung basiert auf den Informationen, die um 19:00 Uhr vorlagen.

Quelle: Presseportal

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