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Neustrelitz: Mehrfacher Alkoholeinsatz bei 41-Jährigem

Ein 41-jähriger Pole verursachte einen Unfall und entwendete Diesel. Später wurde er betrunken erneut von der Polizei erwischt.

Foto: Depositphotos

Neustrelitz (ost)

Schon am Freitag, dem 12. Dezember 2025, wurde die Polizei gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen.

Nach ersten Informationen verlor ein 41-jähriger Pole die Kontrolle über seinen Lastwagen, als er vorwärts von einem Parkplatz abkam und mit einem Pfahl kollidierte, der als Parkplatzbegrenzung diente.

Am Unfallort schien der 41-Jährige offensichtlich betrunken zu sein – er hatte Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten und sprach undeutlich. Eine Atemalkoholkontrolle vor Ort war nicht möglich. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde der 41-Jährige zunehmend aggressiver, unkooperativer und versuchte, wieder in den Lastwagen zu steigen. Die Beamten mussten ihn daran hindern, woraufhin er mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten zugehen wollte.

Außerdem wurden während der Unfallaufnahme mehrere Kanister gefunden, teilweise mit Diesel gefüllt. Es bestand der Verdacht, dass der Diesel zuvor gestohlen wurde.

Um den Alkoholgehalt des Fahrers zu überprüfen, ordneten die Beamten anschließend eine Blutentnahme an. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.300 Euro. Der Lastwagenschlüssel konnte vor Ort an eine autorisierte Person übergeben werden. Der Schlüssel für den privaten Pkw des Verdächtigen, der sich auf dem gleichen Parkplatz befand, wurde aus Sicherheitsgründen sichergestellt.

Gewöhnlich wären die meisten Berichte an dieser Stelle beendet. In diesem Fall sollte dies jedoch nicht die letzte Begegnung der Polizei mit dem 41-Jährigen gewesen sein.

Um 03:00 Uhr am 13. Dezember 2025 erschien der Pole im Polizeihauptrevier Neustrelitz und wollte den zuvor sichergestellten Pkw-Schlüssel abholen. Da er zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 1,58 Promille aufwies, wurde der Schlüssel nicht an ihn, sondern an seinen nüchternen Begleiter übergeben.

Rund 2,5 Stunden später kam es zu einer erneuten Begegnung zwischen dem 41-Jährigen und der Polizei. Die Beamten erhielten die Information, dass der Mann mit seinem Auto auf dem Gelände einer Tankstelle in der Hohenzieritzer Straße stand und Alkohol konsumierte. Es stellte sich heraus, dass er sein Auto etwa eine Stunde zuvor selbst auf das Tankstellengelände gefahren hatte.

Dennoch reichte es nicht aus, denn der Mann stahl, während die Beamten vor Ort waren, eine Dose mit einem Alkohol-Mix-Getränk aus der Tankstelle.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, Diebstahls, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023

Die Drogenraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 8223 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 7972 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 7758 auf 7575. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 6598 auf 6573 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen leicht stieg (von 5556 auf 5585) und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen leicht sank (von 1042 auf 988). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 713 auf 875 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 8.223 7.972
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.758 7.575
Anzahl der Verdächtigen 6.598 6.573
Anzahl der männlichen Verdächtigen 5.556 5.585
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.042 988
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 713 875

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 55.641 Verkehrsunfälle. Davon waren 4.880 Unfälle mit Personenschaden, was 8,77% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.228 Fälle aus, was 2,21% der Gesamtzahl entspricht. 334 Unfälle, also 0,6%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, von denen 88,42% auf diese Kategorie entfielen. Innerorts gab es 3.500 Unfälle (6,29%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.320 Unfälle (4,17%) und auf Autobahnen 437 Unfälle (0,79%). Insgesamt gab es 57 Getötete, 1.105 Schwerverletzte und 5.095 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 55.641
Unfälle mit Personenschaden 4.880
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.228
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 334
Übrige Sachschadensunfälle 49.199
Ortslage – innerorts 3.500
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.320
Ortslage – auf Autobahnen 437
Getötete 57
Schwerverletzte 1.105
Leichtverletzte 5.095

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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