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Niepars: Diebstahl teurer Technik aus Landmaschinen

In der vergangenen Woche wurden GPS-Empfänger, Lenkcomputer und Bildschirme aus Traktoren gestohlen. Gesamtschaden: 64.500 Euro. Polizei sucht Zeugen.

Foto: unsplash

Landkreis Vorpommern-Rügen (ost)

In der vergangenen Woche gab es Diebstähle von hochwertiger Technik aus Landmaschinen im Landkreis Vorpommern-Rügen.

Bislang unbekannte Täter drangen zwischen Mittwoch, dem 9. Oktober 2024, 14 Uhr und Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, 7:30 Uhr in Jakobsdorf auf das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes ein. GPS-Empfänger, Lenkcomputer und ein Steuerungsgerät wurden aus mehreren Traktoren gestohlen. Der Gesamtschaden beläuft sich hier auf etwa 33.500 Euro.

In Pantelitz wurden zwischen Mittwoch, dem 9. Oktober 2024, 21 Uhr und Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, 9:00 Uhr GPS-Technologie und Bildschirme aus Traktoren gestohlen. Der Schaden beträgt hier etwa 17.000 Euro.

Zwischen Mittwoch, dem 9. Oktober 2024, 21:30 Uhr und Donnerstag, dem 10. Oktober 2024, 19 Uhr wurden in Niepars/Martensdorf GPS-Geräte und Zubehör aus Schleppern gestohlen. Der Schaden beläuft sich hier auf etwa 14.000 Euro.

Die Betriebe liegen in der Nähe zueinander. Es wird daher untersucht, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen den Taten gibt.

Es ist anzunehmen, dass die Diebe die gestohlene Technik verkaufen wollen – beispielsweise über das Internet oder Anzeigen in Zeitungen. Personen, die planen, ähnliche Technologie zu erwerben, sollten aufmerksam sein und die Polizei informieren.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Zeugenaussagen, die Informationen zu den Diebstählen oder möglichen Tätern geben können oder verdächtige Beobachtungen an den Tatorten gemacht haben. Hinweise bitte an die Polizei in Barth unter 038231/6720, die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle registriert, wovon 481 gelöst wurden. Es gab insgesamt 427 Verdächtige, darunter 276 Männer, 151 Frauen und 62 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 919, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die höchste Anzahl an registrierten Fällen von Cyberkriminalität in Deutschland.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 1.715 919
Anzahl der aufgeklärten Fälle 481 382
Anzahl der Verdächtigen 427 328
Anzahl der männlichen Verdächtigen 276 209
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 151 119
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 62 40

Quelle: Bundeskriminalamt

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