Eine 87-jährige Rentnerin aus Greifswald wurde Opfer von falschen Handwerkern, die ihre EC-Karte stahlen und 2.000 Euro abhoben. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls und Betrugs.
Oberhausen: Falsche Handwerker betrügen Rentnerin

Greifswald (ost)
Schon am vergangenen Freitag, dem 15. Mai 2026, wurde der Polizei in Greifswald gegen 16:45 Uhr ein Fall von Betrug gemeldet.
Eine 87-jährige Frau aus Greifswald informierte die Beamten darüber, dass angebliche Handwerker ihre EC-Karte gestohlen und dann 2.000 Euro von ihrem Bankkonto abgehoben haben.
Aber von Anfang an: Die Rentnerin hatte seit einiger Zeit Probleme mit Insekten in ihrer Wohnung, die sie loswerden wollte. Deshalb suchte sie im Internet nach einem Unternehmen für Schädlingsbekämpfung. Nachdem sie verschiedene Anzeigen von Firmen gesehen hatte, entschied sie sich für einen Hausmeisterservice aus Oberhausen.
Dann vereinbarte sie einen Termin für den 15. Mai 2026. Zwei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren erschienen, die angaben, sich um ihr Schädlingsproblem zu kümmern.
Etwa eine halbe Stunde später stellten die Männer der Rentnerin eine Rechnung über 300 Euro für ihre angeblich erbrachte Arbeit aus. Die Frau sollte den Betrag vor Ort per Kartenzahlung begleichen. Nachdem sie ihre PIN in das Lesegerät eingegeben hatte, behauptete einer der Männer jedoch, dass die Zahlung nicht funktioniert habe. Daraufhin wurde ihr angeboten, 100 Euro bar zu bezahlen und den Rest später zu überweisen.
In einem kurzen Moment der Unachtsamkeit stahlen die Täter die EC-Karte der Frau, was sie jedoch erst bemerkte, nachdem die Männer ihre Wohnung bereits verlassen hatten. Daraufhin kontaktierte sie ihre Bank, um zu überprüfen, ob unbefugte Abbuchungen von ihrem Konto vorgenommen wurden. Es stellte sich heraus, dass 2.000 Euro fehlten.
Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls und Betrugs.
Immer wieder werden Menschen von Kriminellen betrogen, die vorgeben, handwerkliche Dienstleistungen erbringen zu wollen.
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Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 818 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 382 im Jahr 2022 auf 409 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 328 im Jahr 2022 auf 394 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 209 männlich, 119 weiblich und 40 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 919 | 818 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 409 |
| Anzahl der Verdächtigen | 328 | 394 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 209 | 244 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 119 | 150 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 40 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








