Ein Baum auf den Gleisen verursachte eine stundenlange Streckensperrung zwischen Rostock und Berlin, nachdem ein Zug kollidierte und die Oberleitung beschädigte.
Oberleitung: Streckensperrung nach Baumsturz

Lalendorf (ost)
Am gestrigen Abend, dem 29.05.2024 gegen 20:15 Uhr, gab es eine lange Streckensperrung auf der Bahnstrecke von Rostock nach Berlin. Ein Baum stürzte zwischen den Haltepunkten Lalendorf Ost und Langhagen, bei Bahnkilometer 63,4, auf die Gleise und kollidierte mit der Regionalbahn RE4367 in Richtung Berlin. Dabei wurden Teile der Oberleitung beschädigt und der Stromabnehmer sowie die Frontscheibe des Zuges beschädigt. Die Regionalbahn war nach dem Vorfall nicht mehr betriebsbereit.
Die Passagiere im Zug sind unverletzt geblieben. Es gab einen medizinischen Notfall im Zug, der nicht mit der Kollision zusammenhängt. Die betroffene Person wurde vor Ort von einem Notfallsanitäter der Freiwilligen Feuerwehr erstversorgt und dann mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Neben der Bundespolizei waren auch die Freiwillige Feuerwehr und die Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz. Die Strecke wurde aufgrund der Schäden gesperrt. Die Reparatur der Oberleitung ist für den heutigen Vormittag geplant. Bis dahin können nur dieselbetriebene Züge diesen Teil der Strecke befahren.
Insgesamt gab es bei 37 Zügen 3760 Minuten Verspätung. Die Streckensperrung hatte auch Auswirkungen auf etwa 500 Kreuzfahrtgäste. Nach einem Besuch der Bundeshauptstadt Berlin waren sie auf dem Weg nach Rostock, um ihre Kreuzfahrt fortzusetzen. Das geplante Ablegen des Schiffes musste von 23:15 Uhr auf 03:30 Uhr verschoben werden.
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2022 zeigt insgesamt 53.500 Unfälle. Davon endeten 4.913 Unfälle mit Personenschaden, was 9,18% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.233 Fälle aus, was 2,3% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 288 Fällen registriert, was 0,54% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 47.066 Fälle, was 87,97% entspricht. Innerorts ereigneten sich 31.178 Unfälle (58,28%), außerorts (ohne Autobahnen) 19.742 Unfälle (36,9%) und auf Autobahnen 2.580 Unfälle (4,82%). 83 Menschen verloren bei Verkehrsunfällen ihr Leben, 1.266 wurden schwer verletzt und 4.983 erlitten leichte Verletzungen.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 53.500 |
| Unfälle mit Personenschaden | 4.913 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.233 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 288 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 47.066 |
| Ortslage – innerorts | 31.178 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 19.742 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 2.580 |
| Getötete | 83 |
| Schwerverletzte | 1.266 |
| Leichtverletzte | 4.983 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








