Ein 76-jähriger Mann verliert 50.000 Euro durch Investitionsbetrug im Internet. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen.
Online-Anlagebetrug in Rostock

Rostock (ost)
Die Polizei in Rostock hat begonnen zu untersuchen, nachdem ein 76-jähriger Mann aus Rostock am letzten Wochenende eine Anzeige erstattet hat, weil er Opfer eines vermeintlichen Online-Anlagebetrugs wurde.
Nach bisherigen Informationen hatte das Opfer im letzten Jahr im Internet auf verschiedenen Plattformen potenzielle Investitionsmöglichkeiten entdeckt. Er dachte, er würde in Kryptowährungen investieren und überwies wiederholt Geldbeträge über eine Online-Plattform. Zwischen Juni und Dezember 2025 wurde er mehrmals aufgefordert, weitere Summen sowie angebliche Gebühren zu zahlen. Insgesamt entstand ihm dadurch ein finanzieller Schaden von ungefähr 50.000 Euro.
Erst vor Kurzem kamen dem 76-jährigen Mann Zweifel an der Seriosität der genutzten Internetplattform. Nach einer eigenen Prüfung wurde er misstrauisch und wandte sich schließlich an die Polizei.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt in diesem Zusammenhang dringend vor solchen Betrugsmaschen und gibt folgende Ratschläge:
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 919 Fälle erfasst, von denen 382 gelöst wurden. Es gab insgesamt 328 Verdächtige, darunter 209 Männer, 119 Frauen und 40 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 wurden 818 Fälle gemeldet, von denen 409 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 394, darunter 244 Männer, 150 Frauen und erneut 40 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 919 | 818 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 382 | 409 |
| Anzahl der Verdächtigen | 328 | 394 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 209 | 244 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 119 | 150 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 40 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








