Ein 74-jähriger Güstrower wurde um 55.000EUR betrogen, nachdem unbekannte Täter technische Manipulationen an seinem Onlinekonto vornahmen.
Online-Betrug in Güstrow

Güstrow (ost)
Gestern ging ein 74-jähriger Güstrower zum Kriminalkommissariat Güstrow und meldete einen Betrug. Nach einem Hinweis einer Bankangestellten bemerkte er, dass bisher unbekannte Täter anscheinend seit zwei Wochen wiederholt Überweisungen von seinem Onlinekonto durchführten, indem sie technische Manipulationen vornahmen. Insgesamt kam es zu einer Abbuchung und einem finanziellen Schaden von 55.000EUR. Der Geschädigte berichtete, dass er in letzter Zeit bemerkt hatte, dass er beim Online-Banking häufiger als üblich aufgefordert wurde, TAN-Freigaben durchzuführen. Aufgrund seiner Gutgläubigkeit folgte er der Aufforderung immer. Außerdem stellte er nach Entdeckung des Betrugs fest, dass sich auf seinem Computer mehrere Programme befanden, die er nicht selbst installiert hatte.
Die Polizei möchte in diesem Zusammenhang erneut darauf hinweisen, auch im Bereich des Online-Bankings wachsam zu bleiben und die Weitergabe bzw. Bestätigung von sensiblen Daten zu überprüfen.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Mecklenburg-Vorpommern für 2021/2022
Die Cyberkriminalitätsraten in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 1715 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 919 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 481 auf 382 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 427 auf 328, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 276 auf 209 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 151 auf 119 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 62 auf 40. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 mit 29667 die meisten gemeldeten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.715 | 919 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 481 | 382 |
| Anzahl der Verdächtigen | 427 | 328 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 276 | 209 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 151 | 119 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 62 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt








