Eine 57-jährige Deutsche bestellte eine Kettensäge, zahlte per Überweisung, erhielt aber nie die Ware. Polizei warnt vor unseriösen Online-Shops vor Weihnachten.
Online-Betrug: Ware nicht erhalten

Bergen auf Rügen (ost)
Am gestrigen Donnerstag, dem 13. November 2025, wurde im Polizeihauptrevier Bergen auf Rügen bekannt gegeben, dass eine 57-jährige Deutsche bereits im Oktober eine Kettensäge über einen vermeintlichen Onlineshop bestellte und per Überweisung zahlte. Die zuvor angegebene Sendungsnummer erwies sich als falsch, die Ware wurde nie geliefert. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug aufgenommen.
Vor Weihnachten locken viele fragwürdige Online-Shops mit extrem günstigen Angeboten. Um sicherzustellen, dass Bestellungen rechtzeitig vor dem Fest eintreffen, gibt die Polizei folgende Ratschläge:
Achten Sie auf die korrekte Adressierung. Fake-Shops haben oft Adressen mit leichten Abweichungen (z. B. statt .de plötzlich .net oder zusätzliche Buchstaben). Rechtschreibfehler in der Adresse sind ebenfalls ein Warnsignal.
Vergleichen Sie die Preise, denn extrem niedrige Preise sind verdächtig. Wenn ein Angebot „zu gut, um wahr zu sein“ erscheint, ist es meistens nicht realistisch.
Überprüfen Sie die Zahlungsmethoden und seien Sie misstrauisch, wenn nur Vorkasse, Überweisung oder Kryptowährungen akzeptiert werden. Seriöse Händler bieten normalerweise PayPal, Kreditkarte oder Kauf auf Rechnung an.
Überprüfen Sie das Impressum und die seriösen Kontaktmöglichkeiten.
Lesen Sie Bewertungen und suchen Sie online nach Erfahrungen mit dem Onlineshop.
Seien Sie vorsichtig bei Shops, die nur über Werbung in sozialen Medien auftauchen und keine lange Geschichte haben. Viele Fake-Shops verschwinden nach kurzer Zeit. Unseriöse Händler registrieren Domains oft erst kurz vor dem Weihnachtsgeschäft.
Wenn Sie einen Verdacht auf Betrug haben, informieren Sie bitte die Polizei und Ihren Zahlungsdienstleister.
Quelle: Presseportal








